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Musikschule braucht mehr Instrumente

LÜNEN Während das Heinz-Hilpert-Theater die Sparvorgaben für 2007 mit 155 000 Euro mehr als erfüllt hat, sieht Musikschulleiter Frank Fischer einige Probleme bei der Finanzierung neuer Instrumente.

von Von Peter Fiedler

, 28.02.2008
Musikschule braucht mehr Instrumente

In der "Klangküche" lernen Kinder Instrumente zu spielen.

Der Zuschauerdurchschnitt im Theater liegt bei deutlich über 600 pro Vorstellung und damit klar jenseits der rechnerischen Wirtschaftlichkeitsgrenze von 546 Besuchern. „Alles geht in die richtige Richtung“, freute sich Theo Heckenkamp (CDU).

In die richtige Richtung ist im Prinzip auch die Musikschule unterwegs, die sich ihr Gebäude mit dem Kinder- und Jugendzentrum Lükaz teilen und deshalb neue Räumlichkeiten finden musste. „Wir haben recht gute Räume in Schulen bekommen, das läuft recht reibungslos, aber natürlich nicht so gut wie unter einem Dach“, erklärt Musikschulleiter Frank Fischer.

Musikprojekte bringen Nachwuchs

Die Projekte „Jedem Kind ein Instrument“ (Jeki) und „Klangküche“ bringen der Musikschule Auslastung und Nachwuchs: Fischer schätzt, dass rund 20 Prozent der Mädchen und Jungen später zu regulären Musikschülern werden. Probleme erwartet Fischer aber, weil zusätzliche Instrumente beschafft werden müssen, die ins Geld gehen. Weiteres Problem: Weil sich die Nachfrage mit dem vorhandenen Personal nicht mehr stemmen lässt, so Fischer, müssten Honorarkräfte eingestellt werden.

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