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Rotes Kreuz mustert alten Krankenwagen aus

LÜNEN Ein Oldtimer-Krankenwagen Baujahr 1979 ist am Wochenende im DRK-Zentrum an der Moltkestraße ausgemustert worden. Ein modernes Fahrzeug ersetzt ihn.

von Von Volker Beuckelmann

, 17.02.2008
Rotes Kreuz mustert alten Krankenwagen aus

Michael Sallawich (r.), Kreisrotkreuz-Leiter, freut sich mit seinem Team der DRK-Einsatzeinheit über das neue Fahrzeug (hinten links). Der Oldie-Krankenwagen wird ausgemustert.

"Als vor zwölf Jahren der Katastrophenschutz umstrukturiert wurde, haben wir den Ford-Transit übernommen. Er gehörte zu unserer Einsatzeinheit und wurde eingesetzt bei Sanitätswachdiensten zum Beispiel beim Drachenfest oder der Lünschen Mess", erklärte Michael Sawallich, Kreisrotkreuz-Leiter. Während er dies sagte, wurde der Oldie-Krankenwagen tuckernd aus der Halle gefahren.

Ansprüche haben sich verändert

Einen robusten, gepflegten Eindruck machte das Fahrzeug, das aber ein "Stinker" ist: ohne Katalysator und ohne Servolenkung, dafür aber mit etwa 20 Liter-Benzinverbrauch auf 100 Kilometer. Auch die Innenausstattung mit der Möglichkeit, vier Patienten gleichzeitig zu transportieren, entspricht nicht mehr modernen Ansprüchen im Rettungswesen.

Neuer Wagen ist ein gebrauchter

Der neue Krankentransportwagen (KTW) VW LT mit Turbodiesel (Bj. 1999) hat schon einige Kilometer auf dem "Buckel", ist aber sehr gepflegt und wurde vorher im Rettungsdienst von Kiel eingesetzt. Ob Schwingtisch-Trage, Sauerstoffgerät, Vakuummatratze, drei Blaulichter oder Standheizung - der neue KTW ist gut ausgestattet. Darüber freut sich die DRK-Einsatzeinheit. Sie verfügt über ein 33-köpfiges Helferteam mit fünf Fahrzeugen und ist auch für den Katastrophenschutz zuständig.

Anschaffung drei Jahre lang vorbereitet

"Drei Jahre haben wir die Anschaffung intern angepeilt", erklärt Michael Sawallich, der das 10 000 Euro teure Fahrzeug mit seinem Team am Samstag offiziell in Dienst stellte bei einer Ausbildungsfahrt durch den Kreis Unna. Der gebrauchte KTW soll für Katastrophenschutz und Sanitätswachdienste genutzt werden. 

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