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Tausende ziehen durch Lünen-Süd

LÜNEN Lässt sich der wahre Karnevalist von etwas Winterwetter abschrecken? Nein, das tut er nicht! Und schon gar nicht in Lünen-Süd, wo am Samstag wieder Tausende den Umzug der Jecken durch den südlichen Stadtteil erlebt haben.

von Von Günther Goldstein

, 02.02.2008
Tausende ziehen durch Lünen-Süd

Achtung - de Zoch kütt!

Sie kamen mit der pünktlich erscheinenden Sonne, um wie immer die Jägerstraße in ein fröhliches Menschenmeer zu verwandeln. Wenn rein äußerlich auch nicht immer zu hundert Prozent im Narren-Outfit, innerlich war alles auf Humba-Humba-Tätärä eingestellt. Von fetziger Musik vor der Sparkasse angeheizt, die Patrick Patzdorf  auflegte, war man innerhalb einer halben Stunde genügend gewärmt, um die Akteure des Zuges gebührend zu empfangen.30 Gruppen - und viele Mitläufer Angeführt vom Fanfarenzug der Landsknechte zogen 30 Gruppen und viele Mitläufer über die Jägerstraße, in jeder Hinsicht in bunter Vielfalt. Das Hauptkontingent stellten die Mitglieder des VFB 08, die im vergangenen Jahr ihr Hundertjähriges gefeiert hatten. In Hülle und Fülle prasselten Süßigkeiten und andere kleinen Gaben auf die dicht gedrängten Zuschauer, die sich zum Teil mit umgedrehten Schirmen bewaffnet hatten.Fürchterliche Orks Für viel Stimmung sorgten auch zahlreiche nicht profesionell eingebundene Jecken. So sorgten etwa zwei fürchterlich aussehende Orks aus dem "Herr der Ringe" für Angst und Schrecken unter den Kindern. Unter den vielen phantasievollen Kostümen gab es auch eine Mülltonne mit der klaren Ansage: Nächste Leerung Aschermittwoch. Nach dem zweiten Durchzug des Narrenzuges war aber noch lange nicht Schluss in Lünen-Süd. Es gab noch Musik vor der Spakasse und dann lautete das Motto: Und dann ziehn wir mit Gesang in das nächste Restaurant.

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