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Zwischen Ankunft, Alterstests, Ausbildung und Abschiebung

hzJunge Flüchtlinge in Lünen

Sayed ist Afghane und 16, als er nach Deutschland kommt. Es ist der 2. Dezember 2015 und so ziemlich der Höhepunkt von dem, was später „die Flüchtlingskrise“ genannt werden wird. Eine Situation, die beide Seiten an die Belastungsgrenze führt: Die Jugendlichen, die sich in der Fremde durchschlagen müssen. Und Ämter und Institutionen, die ihnen dabei helfen.

Lünen

, 06.06.2018

Sayed ist einer von vielen der sogenanntes UMAs, das steht für „unbegleiteter minderjähriger Ausländer“. Er kommt nach der entbehrungsreichen Flucht von Afghanistan durch Pakistan, den Iran, später die Türkei, Griechenland und schließlich München, Düsseldorf, Aachen nach Selm und Lünen. Über 50 Tage hat das gedauert. Sayed ist angekommen. Sein Traum: Zahnarzt werden.

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