Mehrere Kilo Kokain in Bananenkiste in Gronauer Supermarkt entdeckt

Fund in K+K-Filiale

Mehrere Kilogramm Kokain sind am Mittwoch in einer Filiale der Supermarktkette Klaas und Kock in Gronau entdeckt worden. Das Rauschgift befand sich in einer Bananenkiste.

Gronau

von Martin Bork

, 28.11.2019, 19:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehrere Kilo Kokain in Bananenkiste in Gronauer Supermarkt entdeckt

+++ Symbolfoto +++ © Alicja auf Pixabay

Das zuständige Zollfahndungsamt Essen bestätigte den Fund auf Anfrage der Westfälischen Nachrichten. „Wir stehen aber noch ganz am Anfang der Ermittlungen“, sagte Sprecherin Heike Sennewald vom Zollfahndungsamt. Daher könne sie noch keine Angaben über die genaue Menge und den Wert der Drogen machen.

Es sei anzunehmen, dass das Rauschgift aus einem süd- oder mittelamerikanischen Land stamme. „Der Klassiker“, sagte Sennewald. Offenbar ist die Kiste mit dem Kokain fehlgeleitet worden. Die Ermittler werden wohl versuchen, den Transportweg zurückzuverfolgen.

Rekordmenge Kokain in Deutschland aufgespürt

Der Kokainschmuggel nach Deutschland hat enorme Ausmaße angenommen. Erstmals haben Ermittler in Deutschland mehr als zehn Tonnen Kokain in einem Jahr sichergestellt.

Das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigte der Deutschen Presseagentur in der vergangenen Woche einen entsprechenden Bericht des Norddeutschen Rundfunks für 2019. Er gehe davon aus, dass die Gesamtmenge am Jahresende noch deutlich höher liegen werde, sagte BKA-Kriminaldirektor Christian Hoppe dem Sender. Im Jahr 2014 hatte die Menge der sichergestellten Droge noch bei rund 1,5 Tonnen gelegen.

Fahnder gehen nach dem Bericht davon aus, dass das Kokain vor allem aus Südamerika kommt. In den Containerhäfen in Hamburg und Bremerhaven seien die größten Mengen der Drogen im laufenden Jahr sichergestellt worden.

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