Ministerium: Täglich zwei FFP2-Masken für Lehrer im Präsenzunterricht

Schulen

Um einen reibungslosen Schulbetrieb zu garantieren, will das Land NRW jedem Lehrer zwei FFP2-Masken täglich zur Verfügung stellen. Auch Corona-Tests sollen kostenlos sein.

Düsseldorf

08.01.2021, 11:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Apotheker hält zur Illustration eine Mund- und Nasenschutzmaske an einem Finger. Ab dem 15. Dezember sollen Apotheken pro Person drei Schutzmasken gratis aushändigen. Das Angebot gilt für über 60-Jährige und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen.

Ein Apotheker hält zur Illustration eine Mund- und Nasenschutzmaske an einem Finger. Ab dem 15. Dezember sollen Apotheken pro Person drei Schutzmasken gratis aushändigen. Das Angebot gilt für über 60-Jährige und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen. © picture alliance/dpa

Das Land NRW will jeden Lehrer im Präsenzunterricht mit zwei FFP2-Masken pro Tag ausstatten. Es würden entsprechende Gelder zur Verfügung gestellt, um das bis zu den Osterferien zu gewährleisten, so das Bildungsministerium in einer E-Mail an alle Schulen. In dem Schreiben wurde am Donnerstag auch klargestellt, dass die angekündigten Gratis-Corona-Tests für Lehrer bis Ende Januar nur in Anspruch genommen werden können, wenn die Personen „in dieser Zeit tatsächlich einen Präsenzdienst in den Schulen leisten.“

Bereits kostenlose Tests möglich

Grundsätzlich gibt es bis zum Ende des Monats Distanzunterricht. Es gibt aber Notbetreuungsangebote für Schüler der Klassen 1 bis 6, die nicht zu Hause betreut werden können oder bei denen nach Ansicht des Jugendamts eine Kindeswohlgefährdung vorliegen könnte. Lehrer, die in dieser Zeit in den Schulen sind, können sich bereits kostenfrei auf Corona testen lassen. Für alle anderen Beschäftigten soll es von Februar bis zu Beginn der Osterferien die Möglichkeit zu sechs anlasslosen Tests geben.

Die FFP2-Masken, die einen besseren Schutz bewirken als „normale“ Masken, sollen laut Ministerium über die Schulträger und Bezirksregierungen verteilt werden. Die Lehrergewerkschaft GEW begrüßte die Maßnahme. „Bei Millionen Schutzmasken, die pro Woche dann gebraucht werden, muss aber die Logistik stimmen, um die Schulen und Kitas nicht zusätzlich zu belasten“, sagte die Vorsitzende der GEW in NRW, Maike Finnern am Freitag.

dpa

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