Nach Tumulten: So will Düsseldorf für mehr Sicherheit in Bädern sorgen

Sicherheitskonzept für 2020

Nach Tumulten im Düsseldorfer Rheinbad will die Stadt im nächsten Jahr für mehr Sicherheit in den Bädern sorgen. Das Düsseldorfer Rheinbad war Ende Juni und Ende Juli drei Mal geräumt worden.

Düsseldorf

17.12.2019, 13:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Tumulten: So will Düsseldorf für mehr Sicherheit in Bädern sorgen

Im Sommer werden Security-Kräfte in Düsseldorfer Bädern für mehr Sicherheit sorgen. © David Young/dpa

Nach Tumulten im Düsseldorfer Rheinbad will die Stadt im kommenden Jahr in fünf ihrer Schwimmbäder Security-Kräfte einsetzen. Die jetzt veröffentlichte Ausschreibung sieht bis zu zehn Sicherheits-Mitarbeiter im Rheinbad vor. Das Familienbad im Stadtteil Reisholz soll mit einem Mitarbeiter auskommen.

Security an „potenziellen Brennpunkten“

Die Security soll in den Freibädern unter anderem an „potenziellen Brennpunkten“ für Ruhe sorgen. Das Düsseldorfer Rheinbad war Ende Juni und Ende Juli drei Mal geräumt worden. Die Stadt hatte damals bereits kurzfristig Security-Kräfte eingesetzt und weitere Maßnahmen für 2020 angekündigt.

Erstmals sollen ab dem kommenden Mai in einem Teil der städtischen Bäder - darunter auch dem Freizeitbad Düsselstrand - Sicherheitsmitarbeiter unterwegs sein, für die nun ein Unternehmen gesucht wird. Laut Ausschreibung soll die Mannstärke jeweils kurzfristig vom Wetter abhängen.

Maßnahmenkatalog zur „Durchsetzung des Hausrechts“

Grundsätzlich stehen Wochenenden und Ferienzeiten im Fokus. Die Mitarbeiter sollen gemäß der Aufgabenbeschreibung bei der Ausweiskontrolle am Eingang helfen, Besucherströme leiten, Streife gehen, an Brennpunkten aufpassen und Störer ansprechen beziehungsweise rauswerfen („Durchsetzung des Hausrechts“).

Grundsätzlich solle sich der Sicherheits- und Ordnungsdienst auf die „höfliche bzw. der Situation angemessene Ansprache von Besuchern“ beschränken. „Eine konfrontative Kommunikation, die dazu geeignet ist, verbale und tätliche Auseinandersetzungen zu provozieren oder zu verstärken, muss dabei in jedem Fall unterbleiben“, so die Anforderungen an potenzielle Bewerber. Angebote können bis 10. Januar abgegeben werden.

dpa

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