Nach Unfall auf A40 dauert die Reparatur der Fahrbahn weiter an

Verkehr

Wegen eines Unfalls war die A40 in Höhe Bochum-Hamme am Dienstagmorgen (6.10.) voll gesperrt. Nach 8 Stunden Sperrung sind beide Fahrtrichtungen wieder eingeschränkt freigegeben.

Bochum

06.10.2020, 07:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A40 bei Bochum-Hamme ist die Autobahn in beiden Richtungen voll gesperrt.

Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der A40 bei Bochum-Hamme ist die Autobahn in beiden Richtungen voll gesperrt. © picture alliance/dpa

Umherfliegende Betonteile und fünf beschädigte Autos: Ein Lkw hat auf der A40 in Bochum die Mittelschutzplanke aus Beton durchbrochen und dabei ein Trümmerfeld hinterlassen. Bei dem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen (6.10.) in der Nähe der Anschlussstelle Bochum-Hamme war der Lkw in Richtung Dortmund aus ungeklärter Ursache zunächst rechts von der Fahrbahn abgekommen.

Der Fahrer lenkte dann augenscheinlich massiv dagegen und der Sattelzug fuhr nach links gegen die Betonelemente, wie die Polizei am Abend mitteilte. Mehrere Elemente der Schutzwand wurden den Angaben zufolge durch den heftigen Aufprall auf die Gegenfahrbahn geschleudert.

Autos werden durch Betonteile massiv beschädigt

Vier fahrende Autos wurden auf der entgegengesetzten Fahrtrichtung durch die Betonteile zum Teil massiv beschädigt. Ein fünftes Auto hob beim Überfahren eines Betonteils ab und wurde in die Luft geschleudert, wie die Polizei schilderte. Nach dem Aufprall auf der Fahrbahn überschlug es sich dann mehrfach. Der 29-jährige Autofahrer und der Fahrer des Sattelzugs kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Zwei Fahrer der beschädigten Autos wurden zudem leicht verletzt.

Beide Fahrbahnen bis in die Mittagsstunden gesperrt

Bis in die Mittagsstunden waren beide Richtungsfahrbahnen gesperrt. Die Bergung des Lastwagens und der schweren Betonteile war den Angaben nach sehr aufwendig. Der Landesbetrieb Straßen.NRW stellte an der Unfallstelle eine provisorische Schutzwand auf. In Richtung Essen konnte erst nach rund sechs Stunden der erste Fahrstreifen wieder freigegeben werden. In Richtung Dortmund dauerte es sogar acht Stunden, bis der Verkehr auf allen Fahrstreifen wieder frei war. Der Stau auf der vielbefahrenen Strecke war zeitweise mehr als zehn Kilometer lang. Die Polizei schätzt den Schaden auf 125 000 Euro. Bis zur endgültigen Reparatur des Mittelstreifens gilt in dem Bereich Tempo 60.

dpa


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