Neue Erkenntnisse in fast 24 Jahre altem ungeklärten Mordfall

Kriminalität

1996 wird am Rand einer Kiesgrube eine Leiche gefunden. Lange ist der Kriminalfall ein „Cold Case“. Doch nach der Identifizierung des lange unbekannten Toten kommt Dynamik in den Fall.

Aachen

07.10.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Polizei wird in Aachen über die spektakuläre Entwicklung in einem seit fast 24 Jahre lang ungeklärten Mordfall berichten: Ein Tatverdächtiger sitzt in U-Haft. (Symbolbild)

Die Polizei wird in Aachen über die spektakuläre Entwicklung in einem seit fast 24 Jahre lang ungeklärten Mordfall berichten: Ein Tatverdächtiger sitzt in U-Haft. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Die Polizei berichtet am Mittwoch (7.10.) in Aachen über die spektakuläre Entwicklung in einem seit fast 24 Jahre lang ungeklärten Mordfall: Seit der vergangenen Woche sitzt ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft. Die Polizei will über den Ermittlungsstand informieren.

Erst vor einem Monat war die Identität des viele Jahre unbekannten Toten bekannt geworden. Die Leiche des 43 Jahre alten Mannes aus Würselen bei Aachen war im Dezember 1996 etwa 100 Kilometer entfernt bei Rheurdt im Kreis Kleve entdeckt worden - an einer Kiesgrube.

Mann wurde nie als vermisst gemeldet

Nachdem der Fall im vorigen Jahr in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ gezeigt worden war, hatte ein Zuschauer den entscheidenden Hinweis auf die Identität des Opfers gegeben. Neue Hinweise hätten letztlich zur Festnahme des Tatverdächtigen geführt, erklärte die Aachener Staatsanwaltschaft.

Die nackte Leiche des mit vielen Schlägen Ermordeten war am 8. Dezember 1996 entdeckt worden. Der Mann, ein geschiedener Vater zweier Kinder, war nie vermisst gemeldet worden. Laut Polizei nahm die Familie an, dass er sich wegen seiner Schulden abgesetzt hatte.

dpa

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