Zugang an der Hauptbahnhof-Nordseite in Dortmund wächst – darunter leidet ein Kunstwerk

Modernisierung

Die Bauarbeiten im Stadtbahnbereich des Hauptbahnhofs schreiten voran. Der Nordeingang hat eine neue Rampe und Treppen. Dafür muss aber ein riesiges Kunstwerk zum Teil weichen.

Nordstadt

, 10.10.2019, 16:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zugang an der Hauptbahnhof-Nordseite in Dortmund wächst – darunter leidet ein Kunstwerk

An der Nordseite des Hauptbahnhof tut sich etwas. © Susanne Riese

Seit 2014 laufen die Modernisierungsarbeiten an der Stadtbahnanlage im Hauptbahnhof. Der Ausbau verzögerte sich erheblich. Der Rohbau des zweiten Bauabschnitts aber geht planmäßig voran, wie die Stadt mitteilt.

Am Nordausgang des Hauptbahnhof erfolgte ein Durchbruch auf der östlichen Seite. In den vergangenen Monaten stellten Arbeiter dort zunächst eine neue Rampe und Treppen her. Die alte Rampe war nicht mehr barrierefrei.

Zugang an der Hauptbahnhof-Nordseite in Dortmund wächst – darunter leidet ein Kunstwerk

Eine neue Rampe erleichtert vor allem Menschen mit Gehbehinderung oder Kinderwagen den Zugang. © Susanne Riese

Jetzt wird der Zugang freigegeben, der Menschen mit Gehbehinderung, Rollator und Kinderwagen das Leben etwas leichter macht. Bislang ist der Ausbau noch provisorisch; es fehlt der geplante Fußbodenbelag, der später ergänzt wird.

„Dann können wir die westliche Seite des Nordzugangs in Angriff nehmen“, sagt Sylvia Uehlendahl, Leiterin des Tiefbauamts.

Dort schützt bereits eine neue Staubschutzwand den Baubereich. Dahinter erfolgt ein Durchbruch, gleichzeitig wird die spätere Verbindung zur DB-Mall vorbereitet.

Trotz der Fortschritte gib es auch einen Wermutstropfen: Der Durchbruch wird die temporäre Wandgestaltung auf der Nordseite des Bahnhofs teilweise zerstören. Die Künstler von „more than words“ hatten ihr „Kunstwerk auf Zeit“ von vorn herein so angelegt. Es wurde im Vorfeld des Kirchentags gestaltet, um die Bahnhofs-Nordseite freundlicher zu machen. „Vom Schriftzug ,Dortmund‘ wird voraussichtlich nur das ,und‘ überleben, kündigt Stadtsprecher Christian Schön an.

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