NRW-Innenministerium: Polizei soll Homeoffice-Möglichkeiten ausweiten

„Verschlafene“ Möglichkeiten

Das „Homeoffice“ haben die meisten Berufstätigen spätestens im letzten Jahr kennengelernt. Die Polizei hat diesen Trend allerdings „verschlafen“. Das Landesinnenministerium möchte dies nun ändern.

Düsseldorf

22.01.2021, 17:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Künftig sollen mehr Polizeibeamte von Zuhause aus arbeiten.

Künftig sollen mehr Polizeibeamte von Zuhause aus arbeiten. © picture alliance/dpa

Die Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen sollen prüfen, ob mehr Beamte ins Homeoffice geschickt werden können. Dazu sei ein Erlass vom März vergangenen Jahres erweitert worden, sagte ein Sprecher des NRW-Innenministeriums am Freitag in Düsseldorf auf Anfrage. Dies betreffe nicht die Streifenbeamten, auch Leitstellen und Polizeiwachen blieben weiter besetzt.

Die Ansprechbarkeit der Polizei vor Ort müsse gewährleistet bleiben. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ berichtet. Die Gewerkschaft der Polizei begrüßte das Vorhaben: Man habe eine Ausweitung der Homeoffice-Regelungen zuvor angemahnt, dies sei bislang „verschlafen“ worden, hieß es.

dpa

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