NRW-Kabinett berät erneut über Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen

Coronavirus

Die Corona-Verordnungen laufen Ende August in NRW aus: Am Dienstag (25.8) hat die Landesregierung über verschärfte Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus beraten.

Düsseldorf

25.08.2020, 16:35 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die steigenden Corona-Infektionszahlen beschäftigen am Dienstag erneut das nordrhein-westfälische Landeskabinett.

Die steigenden Corona-Infektionszahlen beschäftigen am Dienstag erneut das nordrhein-westfälische Landeskabinett. © picture alliance/dpa

Die steigenden Corona-Infektionszahlen haben am Dienstag erneut das nordrhein-westfälische Landeskabinett beschäftigt. Die schwarz-gelbe Koalition hat Verschärfungen der Schutzmaßnahmen geprüft. Dazu zählen etwa Teilnehmerbeschränkungen für private Feiern und größere Veranstaltungen.

Schutzverordnungen laufen Ende August aus

Zu den Beratungen des Landeskabinetts über neue Corona-Beschlüsse wurde bis zum Nachmittag aber nichts Konkretes bekannt. „Für die weiteren Schritte sind die Abstimmungen im Kreis der Länder sowie mit dem Bund von Bedeutung“, sagte Regierungssprecher Christian Wiermer lediglich.

„Im Lichte dieser Beratungen wird die Aktualisierung der Corona-Schutzvorschriften rechtzeitig erfolgen.“ In NRW laufen die verschiedenen Corona-Verordnungen Ende August aus - darunter auch die Regelungen zur Betreuung in Kitas und Schulen sowie die Auflagen für Rückreisende.

Corona-Krisenmanagement: Neujustierung der Schutzmaßnahmen

Die Düsseldorfer Kabinettssitzung reiht sich ein in einen größeren Reigen entscheidender Gesprächsrunden zum Corona-Krisenmanagement, die in dieser Woche auf Bundesebene angesetzt sind. Höhepunkt ist eine Videokonferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Neujustierung der Schutzmaßnahmen.

Zur Debatte steht unter anderem, auf welchen Feldern es eine Harmonisierung der vielen unterschiedlichen Länder-Regelungen geben könnte - etwa beim Thema Maskenpflicht im Unterricht oder auch bei Bußgeldern für Maskenverweigerer.

Großkonzert: Spätestens bis Monatsende sollen die Würfel fallen

Nach Gesprächen mit Schüler-, Lehrer- und Elternvertretern will die Landesregierung entscheiden, ob die Maskenpflicht für ältere Kinder im Unterricht verlängert wird.

Spätestens bis Monatsende sollen auch die Würfel fallen, ob ein Konzert in Düsseldorf erlaubt werden kann, zu dem bis zu 13.000 Zuschauer erwartet werden. Wegen Baumaßnahmen an der Staatskanzlei tagt das Kabinett diesmal an historischer Stätte im Düsseldorfer Stahlhof. Hier wurde die „Geburtsurkunde“ des Landes NRW verfasst und am 23. August 1946 veröffentlicht.

dpa/iri

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