NRW: Rund 180.000 umgestürzte Bäume nach Sturmtief „Sabine“

Sturm-Schäden

Der Landesbetrieb Wald und Holz in NRW zieht Bilanz: Rund 180.000 Bäume hat „Sabine“ entwurzelt - das Orkantief traf die Wälder in einem „denkbar schlechten Zustand“. So lauten die Gründe.

Münster

15.02.2020, 10:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
NRW: Rund 180.000 umgestürzte Bäume nach Sturmtief „Sabine“

Sturmtief «Sabine» hat in Nordrhein-Westfalen nach Schätzungen des Landesbetriebs Wald und Holz um die 180.000 Bäume entwurzelt. © Daniel Grotjans/dpa

Das Sturmtief „Sabine“ hat in Nordrhein-Westfalen nach Schätzungen um die 180.000 Bäume entwurzelt. Der Orkan habe rund 200.000 Festmeter Holz in Nordrhein Westfalen zerstört, erklärte Michael Blaschke vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW auf dpa-Anfrage.

NRW: Mehr als 7100 Einsätze und 13 Verletzte

Dies entspreche rund 180.000 Bäumen. Der Sturm hatte vor allem in der Nacht von Sonntag auf Montag (10.2.) getobt. Mehr als 7100 Einsätze und 13 Verletzte bilanzierte das NRW-Innenministerium nach dem Sturm.

Fast 22 000 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Hilfsorganisationen seien auf den Beinen gewesen. „Sabine“ habe die Wälder in einem „denkbar schlechten Zustand“ getroffen, hatte der Landesbetrieb schon kurz nach dem Sturm betont.

Wälder in „denkbar schlechtem Zustand“

Die Regenfälle der vergangenen Wochen hätten den Boden aufgeweicht und so den Wurzeln wenig Halt geboten. Zusätzlich seien die Bäume durch die Dürre der vergangener Jahre und den Befall durch Borkenkäfer bereits geschwächt gewesen.

dpa