NRW-Schulministerin: Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht droht Schülern harte Strafe

Maskenpflicht

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer kündigt harte Strafen an für Schüler, die gegen die Maskenpflicht verstoßen. Sie nannte aber auch Gründe für Ausnahmen der Maskenpflicht.

Düsseldorf

04.08.2020, 11:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wenn Schüler in NRW dauerhaft gegen die neue Maskenpflicht verstoßen, können sie auch von der Schule verwiesen werden. (Symbolbild)

Wenn Schüler in NRW dauerhaft gegen die neue Maskenpflicht verstoßen, können sie auch von der Schule verwiesen werden. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Wenn Schüler in NRW dauerhaft gegen die neue Maskenpflicht verstoßen, können sie auch von der Schule verwiesen werden. Darauf hat Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in einem WDR2-Interview hingewiesen. Gebauer sagte dem Sender: „Wenn sich Schülerinnen und Schüler konstant nicht - weder im Unterricht noch auf den anderen Flächen - daran halten, kann das auch mit einem Verweis von der Schule beziehungsweise einem vorübergehenden einhergehen.“

„Pädagogisch sinnvolle Gründe“

Gebauer verwies darauf, dass die Maske aus „pädagogisch sinnvollen Gründen“ auch zwischendurch abgenommen werden könne. Auch aus medizinischen Gründen. So sei ihr bewusst, dass ein Mund-Nasen-Schutz bei heißem Wetter eine besondere Beeinträchtigung sei. Gebauer verteidigte die Maskenpflicht dennoch: Das derzeitige Infektionsgeschehen in NRW mache sie alternativlos.

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dpa

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