NRW will Geschäften vier zusätzliche Verkaufssonntage erlauben

Einzelhandel

Bis zum Jahresende dürfen Geschäfte in NRW zusätzlich an bis zu vier Sonntagen öffnen. Die Termine dafür legen die Kommunenfest, vom Land vorgeschriebene Öffnungstage wird es nicht geben.

Düsseldorf

01.07.2020, 13:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Geschäfte in NRW dürfen in der zweiten Jahreshälfte zusätzlich an vier Sonntagen öffnen.

Die Geschäfte in NRW dürfen in der zweiten Jahreshälfte zusätzlich an vier Sonntagen öffnen. © picture alliance / dpa

In Nordrhein-Westfalen sollen die Geschäfte in der zweiten Jahreshälfte zusätzlich an bis zu vier Sonntagen öffnen dürfen. Damit könnten wegen der Corona-Beschränkungen ausgefallene verkaufsoffene Sonntage nachgeholt werden, sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf.

Das Landeskabinett habe beschlossen, eine entsprechende Verwaltungsvorschrift zu erlassen. Mit den Kirchen und Gewerkschaften seien diese Pläne besprochen worden. „Wir bauen darauf, dass es dafür eine entsprechende Unterstützung gibt“, sagte Pinkwart.

Kommunen sollen Termine für verkaufsoffene Sonntage festlegen

Mit dieser einmaligen Maßnahme sollten auch Verkaufsströme in den Herbstmonaten von den Samstagen auf Sonntage umgelenkt werden. Das sei auch für den Schutz vor dem Coronavirus gut. Die Termine für die verkaufsoffenen Sonntage sollen die Kommunen festlegen, sagte Pinkwart. Vom Land vorgeschriebene Öffnungstage werde es nicht geben.

Laut Ladenöffnungsgesetz sei eine Sonntagsöffnung auch bei einem Sachgrund möglich. In diesem Fall gebe es das öffentliche Interesse, ausgefallene Käufe und Umsätze nachholen zu können. Damit sei die Sonntagsöffnung nicht an einen Anlass gebunden. „Das werden wir in dem Erlass zum Ausdruck bringen“, sagte der Minister.

dpa

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