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Feuerwehr-Löschzug Vinnum: Mehr Einsätze als je zuvor

VINNUM Einen neuen Einsatz-Rekord verzeichnete der Löschzug Vinnum der Freiwilligen Feuerwehr im vergangenen Jahr. Schuld daran war der Orkan Kyrill, der im Januar tobte.

26.02.2008
Feuerwehr-Löschzug Vinnum: Mehr Einsätze als je zuvor

Löschzugführer Franz Dortmann (l.) sprach im Beisein von Bürgermeister Josef Himmelmann (2.v.r.) und dem stellvertretenden Wehrführer Olfen, Thomas Michels, Beförderungen und Ehrungen aus. 35 Jahre beim Löschzug sind Willi Sommer (5.v.li.) und Heinz Borgert (m.)

"So viele Einsätze hatten wir noch nie", war auf der Jahreshauptversammlung bei Mutter Althoff von Brandinspektor und Löschzugführer Franz Dortmann zu hören. Bei Kyrill nonstop unterwegs Von den insgesamt 21 Einsätzen im Jahr 2007 fielen 16 auf Kyrill. "Von 16 bis 23 Uhr waren wir nonstop unterwegs", fasste Dortmann mit ernster Miene zusammen. Dächer wurden abgedeckt, Bäume umgeknickt. Ein sechs Meter großes Blech vom Dach einer Scheune löste sich und wurde in hohem Bogen über mehrere Häuser geschleudert. "Zum Glück kam niemand zu Schaden", resümierte der Löschzugführer den Ausnahmezustand, den die Feuerwehr-Kameraden so schnell nicht vergessen werden.

Zahlreiche Ehrungen

Erfreulich waren die Ehrungen, die für langjährige Feuerwehrkameraden ausgesprochen werden konnten. Seit 35 Jahren ist Willi Sommer dabei. Ebenfalls 35 Jahre ist Heinz Borgert dabei. Für 25 Jahre wurden Heinz Burbank, Hugo Wember und Werner Diekerhoff geehrt.

Sechs Kameraden wurden für ihre Leistungsnachweise geehrt. Das Abzeichen in Gold/blau (10 Mal) erhielten Stefan Bücker und Andre Wolski. Gold (5 Mal) Dennis Berning. Silber (3 Mal) Markus Albert. Bronze (1 Mal) Manuel Adolph und Johannes Köppler. Befördert wurden Johannes Köppler zum Feuerwehrmann, Markus Albert und Dennis Berning zum Hauptfeuerwehrmann.

Himmelmann: Gespart wird nicht

Bürgermeister Josef Himmelmann, der mit Ulrike Thiele vom Ordnungsamt an der Versammlung teilnahm, hob den hohen Stellenwert hervor, den die Freiwillige Feuerwehr genieße.

Gespart werden soll in diesem Bereich nicht. Wichtige, lebensrettende Investitionen, wie die Rettungsschere und die Anschaffung einer Wärmebildkamera sind auch vom Rat der Stadt abgesegnet worden.

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