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Leprabasar: Geheimtipp Marmelade

OLFEN Viele Besucher kamen zum Leprabasar. Strümpfe in großer Farbauswahl, Deckchen in verschiedenen Größen, Taschentücher, Topflappen und selbst eingemachte Marmelade wurden zum Verkaufsschlager.

von Von Edith Möller

, 18.02.2008
Leprabasar: Geheimtipp Marmelade

Elisabeth Prott (l.) und Hedwig Schlathölter präsentieren Quitten- und Mirabellen-Marmelade.

Denn Handarbeiten standen im Mittelpunkt des Leprabasars, der am vergangenen Wochenende im Leohaus stattgefunden hat.

Früchte aus Pastors Garten

Die Marmelade ist ein echter Geheimtipp, der sich immer mehr herumspricht und das ganze Jahr über Abnehmer findet, erzählte Hedwig Schlathölter schmunzelnd. Das Besondere daran ist, dass die Früchte, Quitten und Mirabellen,  aus Pastor de Baeys Garten stammen.

Vor allem die Quitte sei das gesündeste überhaupt, erklärte Hedwig Schlathölter, die mit Elisabeth Prott und 25 weiteren Frauen den Basar bestückt und organisiert. Stammabnehmer gibt es zum Beispiel für die Diät-Marmelade. Als Dank für die vielen Früchte bekommt der Pastor immer ein paar Gläser eingemacht zurück.

Handgestrickte Socken

Zum Handarbeiten treffen sich die Frauen an jedem ersten Montagnachmittag im Monat. Aber auch zu Hause arbeiten sie fleißig weiter. Eine Ehrenamtliche brachte für den Basar 35 Paar Socken mit. Eine stolze Leistung.

Wie viel Zeit die Frauen für den Basar Jahr für Jahr investieren, kann gar nicht errechnet werden. Wollen sie auch gar nicht. Ihnen geht es um die gute Sache, war immer wieder heraus zu hören. Bereichert wurde der Basar durch den Eine-Welt-Stand.

50 Torten in der Caféteria

Als voller Erfolg kann auch die Caféteria, bestückt mit 50 Torten, bezeichnet werden. Ein Dank sprechen an dieser Stelle Elisabeth Prott und Hedwig Schlathölter allen Bäckerinnen aus und den vielen Besuchern, die mit ihrem Kauf die Hilfe für Leprakranke erst möglich machen.

Der Erlös des Basars geht an die DAHW Münster (Deutsche Lepra- und Tuberkolosehilfe e.V.) und an das Mutterhaus nach Tutzing. Viele Jahre bestand ein enger Kontakt zu Schwester Lia in Tansania. In diesem Jahr ist sie mit 95 Jahren in den Ruhestand gegangen.

Verstärkung gesucht

Die Olfener Frauen wollen die Hände noch lange nicht in den Schoß legen, würden sich aber über Verstärkung sehr freuen.

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