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Sperrzäune zerstört: Kreis warnt davor, Lippebrücke Ahsen zu betreten

Lippebrücke Ahsen

Eigentlich sollen die Sperrzäune an der Lippebrücke Ahsen für Sicherheit sorgen, Unbekannte haben sie allerdings aufgeschnitten. Der Kreis spricht von einem hohen Sicherheitsrisiko.

Olfen

von Uwe

, 11.01.2019
Sperrzäune zerstört: Kreis warnt davor, Lippebrücke Ahsen zu betreten

Eine quer montierte Leitplanke sowie im Boden verankerte Absperrzäune sollen den Zutritt zur maroden Lippebrücke verhindern. Mehrfach hatten Unbekannte die Absperrungen zerstört. Der Kreis hat Anzeige erstattet. © ANDREAS KALTHOFF

Zum wiederholten Male haben Unbekannte die Sperrzäune, die das Betreten und Befahren der gesperrte und einsturzgefährdeten Lippebrücke Ahsen (K9) verhindern sollen, aufgeschnitten und sich so Zugang zur Brücke verschafft.

Der Kreis Recklinghausen, der aktuell an Plänen für eine Brückenerneuerung arbeitet, betont in dem Zusammenhang, dass diese Handlung nicht nur strafbar ist. Die Kreisverwaltung spricht auch von einem „hohen Sicherheitsrisiko“ für alle, die die Brücke passieren wollen.

Kreissprecher Jochem Manz bestätigt, dass die Kreisverwaltung wegen der Vorfälle Anzeige gegen Unbekannt erstattet hat.

Gefahr auch für andere

„Die Brücke ist nicht sicher, das Betreten gefährlich“, fasst Carsten Uhlenbrock, Fachdienstleiter Tiefbau des Kreises Recklinghausen zusammen. Wenn die Zäune zerschnitten werden, bedeute dies nicht nur, dass man sich selbst in Gefahr bringt, sondern auch andere: „Ich denke dabei zum Beispiel an Kinder, die unbedarft durch die kaputten Zäune schlüpfen. Das kann doch niemand wollen.“

Der Kreis Recklinghausen hat die Sperren nach eigenen Angaben schon mehrfach erneuert. Mittlerweile seien die Bauzäune fest im Boden verschraubt und zusätzlich durch Schlösser gesichert. „Unsere Sicherungen nützen aber alle nichts, wenn jemand mit dem richtigen Werkzeug sie unbedingt durchbrechen will“, so Uhlenbrock weiter. Darum appelliere der Fachdienstleiter ganz deutlich an diejenigen, die sich an den Zäunen zu schaffen machen, nicht nur an die eigene Sicherheit, sondern auch an die Sicherheit anderer zu denken, die mit solchen unsinnigen Taten in Gefahr gebracht werden.

Zur Erinnerung: Bei einer Untersuchung im April wurden an der Lippebrücke Ahsen massive Schäden festgestellt, sodass die Sicherheit des Bauwerks nicht mehr gewährleistet werden konnte. Aus diesem Grund musste die Brücke voll gesperrt werden.

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