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Sträucher im Baumformat

OLFEN CDU-Ratsherr Paul Ostrop brach eine Lanze für den Heckenschnitt. Einige Sträucher nähmen allmählich Baumformat an, stellte er in der Sitzung des Hauptausschusses fest. Sie wüchsen in die Höhe, würden unten aber immer durchlässiger.

von Von Matthias Münch

, 14.02.2008
Sträucher im Baumformat

<p>Hecken müssen von Zeit zu Zeit beschnitten werden. Hier ist der Bauhof im Einsatz. Archivfoto</p>

Deshalb sei es gut, wenn der städtische Bauhof die Hecken auf den Stock setzt, sie also vollkommen zurückschneidet. Nur so könnten sie überall wieder satt austreiben.Heckenschnitt mit Fingerspitzengefühl

Bürgermeister Josef Himmelmann gab ihm im Prinzip Recht. Allerdings könne man den Bürgern nicht überall vermitteln, die Hecken total zu stutzen, weil dabei zunächst einmal ein kahler Eindruck entstehe. Man müsse da mit Fingerspitzengefühl vorgehen und eine Hecke etwa nur bis zur Mitte auf den Stock setzten, um sich die andere Seite dann zwei Jahre später vorzunehmen.

FDP-Fraktionschef und Jäger Claus Bunte stimmte Paul Ostrop zu. Das Ziel "unten dicht und oben licht", sei nur durch regelmäßiges Zurückschneiden zu erreichen. So könne eine Hecke ausreichend Schutz und Lebensraum für Kleintiere und Insekten bieten.

Hase ist lecker, Wildschwein auch

Als Josef Himmelmann frotzelte, der Jäger Bunte wolle wohl mehr Hasen vor seine Flinte bekommen, meinte dieser: "Hase ist lecker." Ob dies als Einladung an den Rat zum Hasenessen gemeint sei, wollte der Bürgermeister wissen. Und Claus Bunte erwiderte mit Blick zur CDU-Fraktion: "Da gibt es aber einige Kollegen, die viel dichter am Hasen sind." Sofort schallte es von CDU-Seite zurück: "Dann eben Wildschwein."

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