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Ulla und Eugen Zymner sind Stadtmaler in Waltrop

OLFEN/WALTROP Kultur verbindet, sollte sie zumindest. Kann sie auch problemlos, wenn es fast um Nachbarstädte geht, die Entfernung also gering ist. Und so wurden die beiden Olfener Künstler Ulla und Eugen Zymner nun für ein Jahr Stadtmaler in Waltrop. Am Donnerstag gab es den Startschuss im dortigen Rathaus.

von Von Matthias Münch

, 15.02.2008
Ulla und Eugen Zymner sind Stadtmaler in Waltrop

Ulla und Eugen Zymner mit Michael Ogiermann (l.) vom Stadtmalerprojekt und Waltorps Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe (r.) vor der Zymner-Ausstellung im Waltroper Rathaus.

Waltrops Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe betraute das Künstlerehepaar aus der Steverstadt offiziell mit ihrer neuen Aufgabe. Wir sind die 13. Stadtmaler. Aber das macht uns nichts aus. Wir haben auch am 13. geheiratet. Die Ehe besteht nun 40 Jahre", schmunzelte Eugen Zymner zur Begrüßung. Sekunden später kam der Hinweis: "Eigentlich ist ja meine Frau die Stadtmalerin. Ich dokumentiere das Projekt fotografisch".Mit Schülern arbeiten

Für Eugen und Ulla Zymner ist es nichts Neues, Projekte in Nachbarorten ins Leben zu rufen oder mit zu gestalten. Ausstellungen in Selm oder Datteln, das Literaturschaufenster in Nordkirchen sind nur drei Beispiele dafür. Ganz zu schweigen von ihrem Engagement, ihren künstlerischen Arbeiten und Ausstellungen auf nationaler oder internationaler Ebene.

Aber diesmal ist es doch etwas anderes. Das liegt vor allem an der Dauer des Projektes. Denn für ein ganzes Jahr werden die Olfener ihr Atelier in der Waltroper Gesamtschule aufschlagen und in erster Linie mit Schülern vom achten bis zum zehnten Jahrgang arbeiten. Bei Ulla Zymner geht es um Malerei und Kalligrafie. Eugen Zymner behandelt mit den Jugendlichen die Fotografie - den künstlerischen, nicht den technischen Aspekt. Doch nicht nur die Gesamtschüler, auch Kinder und Jugendliche von anderen Waltroper Schulen werden in das Projekt mit einbezogen.

Verbindungen zwischen Waltrop und Olfen schaffen

Die beiden Olfener wollen ihre Zeit als Stadtmaler nutzen, um Verbindungen zwischen Waltrop und ihrer Heimatstadt zu schaffen. "Wir möchten das gerne grenzübergreifend machen", sagt Eugen Zymner. Kunst und Kultur der beiden Städte könnten sich gegenseitig inspirieren.

Für eine Ausstellung in Waltrop hat Olfen in jedem Fall schon einmal Pate gestanden: die Fotoporträts der Olfener von A bis Z im Bürgerhaus. Solche Bilder werden auch in Waltrop im großen Sitzungssaal hängen. Dort heißt die Ausstellung "Bürger von morgen" und zeigt Schüler zwischen zehn und 16 Jahren.

 

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