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PBC scheitert an einem Ex-Schwerter

SCHWERTE Zwei heiße Duelle lieferte sich der Poolbillard Club (PBC) Schwerte am vierten Doppelspieltag der 2. Bundesliga Nord. Der Gegner in Hin- und Rückspiel war der Aufsteiger Blues Brother Bergisch Gladbach. Aber es war letztlich nicht das Wochenende der Schwerter. Auch wegen eines Ex-Schwerters...

von Von Jörg Krause

, 20.02.2008

Denn am Ende standen 1:3-Punkte zu Buche. Damit mussten die Ruhrstädter den zweiten Tabellenplatz räumen. Eine nicht unerhebliche Rolle spielte dabei der Ex-Schwerter Thomas Seiffert, der gleich drei Partien gegen die Schwerter gewinnen konnte. In der Auftakt-Partie in Bergisch-Gladbach im 14.1 ging es gleich packend zwischen Seiffert und Pedro Lourenco zu. Nach langem taktischen Geplänkel behielt Seiffert schließlich mit 125:119 knapp die Oberhand. Zwar konnte David Krewitt im 8-Ball gegen Andreas Bartsch, einen weiteren Ex-Schwerter, sicher mit 7:2 gewinnen, aber beide 9-Ball-Spiele von Ramazan Dincer (7:9) und Martin Welk (5:9) gingen verloren.

Mit einer 1:3-Hypothek ging es in die Rückrunde. Hier konnten Dincer mit 125:116 im 14.1 und Lourenco (9:4 im 9-Ball) verkürzen. Michael Kasper hatte im 8-Ball gegen den starken Markus Dahm mit 4:7 das Nachsehen. Nun kam es auf Krewitt an, noch ein Remis zu retten. Dieser führte mit 8:5 im 9-Ball, verschoss dann aber die Acht und Seiffert setze sich noch mit 9:8 durch - sehr ärgerlich.

Unglückliches Rückspiel - aber eine Revanche inklusive

Auch das Rückspiel in Schwerte lief nicht gerade glücklich aus Sicht des PBC. Zwar konnte Lourenco im 14.1 gegen Seiffert Revanche nehmen und durch eine 105er-Serie mit 125:105 gewinnen, aber die drei anderen Partien der Hinrunde gingen weg. Krewitt unterlag im 8-Ball (4:7) sowie Dincer (7:9) und Welk (4:9) im 9-Ball.

Also stand der PBC erneut bei 1:3 mit dem Rücken zur Wand. Doch wieder kämpften sich die Schwerter zurück. Dincer (125:63) im 14.1 und Krewitt (9:3) im 9-Ball glichen aus und Kasper (7:4 gegen Dahm) im 8-Ball stellte sogar auf 4:3. Aber Lourenco konnte im 9-Ball gegen Seiffert den Sack nicht zumachen und schoss eine einfache Kugel an die Lochkante - ein Ball den er zu 99,9 Prozent macht. Seiffert nutze die Chance, gewann mit 9:8 und sicherte seinem Team das 4:4-Remis.