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Piste, Panne, Putzerei - Gute Laune bei der Winter-Bike-Trophy

WERNE Die Wälder zwischen Werne und Cappenberg haben am Wochenende (23./24. Februar) den Pedaleros gehört. 359 Radsportler machten bei der Winter-Bike-Trophy des RSC Werne die Gehwege der Wälder zu ihren Buckelpisten - wobei es oft mehr Piste als Buckel war.

von Von Dominik Möller

, 25.02.2008
Piste, Panne, Putzerei - Gute Laune bei der Winter-Bike-Trophy

War bei der Winter-Bike-Trophy des RSC Werne als "Besenbiker" im Einsatz: Frederik Volmerg.

Klassisch querfeldein geht anders - launig war's trotzdem. "So einen Zulauf hätten wir nicht erwartet", sagte Frank Kimm, Pressewart des RSC Werne, zufrieden. Zwischen Schnittchenschmieren und Wasserkochen blickte sich Kimm am Cappenberger Sportplatz immer wieder um - es hat alles gepasst.

Das Wetter: "Erste Sahne. Besser hätten wir's kaum haben können", so Kimm. Veranstalter und Teilnehmer sind ihrer Pflicht also nachgekommen - sie hatten ihre Tellerchen im Vorfeld brav leer gegessen.

Und leer war auch das RSC-Büfett am Ende des Renntages. Quark- und Schmalzschnittchen, Kuchen, Würstchen, Waffeln und Bananen fanden reißenden Absatz. Dass Schnittchenmachen ein Knochenjob ist, hätte vorher wohl auch kein RSC'ler gedacht.

Aber nicht nur die Verpfleger hatten alle Hände voll zu tun - auch Frank Volmerg, der Mann vom Pannendienst, konnte sich über mangelnde Auslastung nicht beklagen. Bruder Plattfuß war den Radsportlern und Hobbyradlern auf dem steinigen Untergrund ein treuer Gefährte. "Schlimmes ist aber nicht passiert", berichtet Volmerg.

Am Ende hieß es: putzen, putzen, putzen

Allerdings war es manchmal nicht ganz so einfach, die Gestrandeten zu orten. Denn: Auch ein Pannenfahrzeug darf nicht überall hin. Nicht einfach, geklappt hat's trotzdem. Verschollen blieb keiner - und selbst wenn, die "Besenbiker" Rolf und Frederik Volmerg hätten die hilflosen Radler auf ihrer Abschlusstour sicherlich noch aufgelesen.

Nicht ganz so einfach war sicherlich auch die Reise, die ein Bottroper am Samstag (23. Februar) unternommen hatte. 54 Kilometer waren ihm für zwei Räder wohl zu wenig - er schwang sich auf sein Einrad und gönnte seinen Mitfahrern einen interessanten Anblick. Allerdings musste der Einradler ein dickes Fell beweisen - bevor er auf die Strecke ging, gab's den einen oder anderen flapsigen Spruch von der zweirädrigen Konkurrenz.

Extrem hoch im Kurs stand nach Kontrollschluss die Waschstation. Fahrer säuberten sich und ihre Drahtesel. Putzten. Putzten. Und putzten. "Wer an so einer Veranstaltung teilnimmt, der hat hinterher auch Lust, sein Rad sauber zu machen", so RSC-Nachwuchsfahrer Maximilian Kimm. Und putzte...

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