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PSV Bork bekommt Minispielfeld vom DFB

BORK Der PSV Bork nennt zurzeit einen Aschenplatz und einen Rasenplatz sein Eigen. In Zukunft dürfte noch ein Kunstrasenplatz dazu kommen. Denn der heimische Fußballverein hat den Zuschlag für eines der 1000 Minispielfelder des DFB erhalten. Doch die Freude ist nicht ungetrübt: Auf den PSV kommen erhebliche Vorbereitungskosten zu.

von Von Malte Woesmann

, 03.02.2008

."Als wir davon gehört haben, war die Freude natürlich groß im Verein", berichtet Vorsitzender Peter Content. Der 2. Vorsitzende Claus Fritsch und Thomas Roth hatten sich der Bewerbung angenommen und sämtliche Unterlagen an den DFB geschickt. "Wobei das Ganze gar nicht so einfach war. Der DFB wollte einiges wissen", sagt Thomas Roth heute. Doch die Mühe hat sich offensichtlich gelohnt.

Mit der erfolgreichen Bewerbung ist die Arbeit für den PSV aber noch längst nicht abgeschlossen. Denn auch wenn der DFB den Platz errichtet, die Vorbereitung muss der Verein selber übernehmen. "Die soll bis Ende März abgeschlossen sein", erklärt Claus Fritsch. Für den Platz müssen zum Beispiel eine Drainage und Pflasterungen vorgenommen werden. Mit Kosten von bis zu 12.000 muss hier gerechnet werden.

Platz entsteht neben dem Beachvolleyballfeld

"Da die Drainage schon vorhanden ist, wird es vielleicht etwas billiger, aber nicht viel", so Content. Der Platz soll neben dem Beachvolleyballfeld auf einer Aschenfläche errichtet werden. "Und der Platz ist ja nicht nur für uns", unterstreicht der PSV-Vorsitzende. Soll heißen: Auch die beiden Borker Schulen sowie die Kinder und Jugendlichen aus Bork können den Kunstrasenplatz nutzen. "Im Sommer wird es da bestimmt eng", prognostiziert Roth.

Um die nötigen Arbeiten finanzieren zu können, laufen nun weitere Gespräche. "Eigenleistung können wir auch gerne aufbringen, nur müssen viele Arbeiten laut DFB von Fachfirmen ausgeführt werden", betont Claus Fritsch. Die Stadt Selm hatte bereits im Vorfeld schon abgewunken und klar gestellt, dass sie finanziell nicht helfen kann. "Ich hoffe jedoch, dass die Stadt uns gleich behandelt", sagt Peter Content.

Auch Städtisches Gymnasium bekommt Spielfeld

Das Städtische Gymnasium hatte bekanntlich auch den Zuschlag für eines der DFB-Minispielfelder erhalten. Hier könnten die Stadtbetriebe sich vorstellen, die Arbeiten im Rahmen einer Lehrbaustelle zu übernehmen. So würden nur noch die Materialkosten von 4000 Euro zu Buche schlagen. "Und dort ist der Platz erst einmal nur für das Gymnasium vorgesehen. Hier steht er allen offen", so Content weiter.

Trotzdem wollen er und seine Vorstandskollegen nicht Trübsal blasen. "Der Platz kommt auf jeden Fall", sagen sie unisono. Die Frage der Finanzierung ist da nur der erste Baustein.

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