Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Radsport: Zwischen Aufbau und Besenbike

WERNE Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. "Langsam fängt's an ein bisschen zu kribbeln", gibt Frank Kimm, Pressewart des RSC Werne zu. Nur noch zweimal schlafen, dann macht die Westfalen-Winter-Bike-Trophy Station in Werne. Kimm und seine Helfer - der RSC im Premierenfieber.

von Von Dominik Möller

, 20.02.2008

"Wir wissen nicht genau, was Samstag auf uns zu kommt", sagt Frank. Er grübelt, er brütet. "Die Kalkulation für Essen und Getränke ist relativ schwer, weil im Vorfeld nicht genau weiß, wie viele Teilnehmer am Start sind", so Kimm weiter. Fest steht: wie viele Fahrer sich auf Trekkingrad oder Mountainbike schwingen, hängt nicht zuletzt vom Wetter ab. Erste RSC-Aufgabe also: Immer schön die Teller leer machen - dann schickt Petrus Sonnenschein. Bestimmt.

"Ideal wäre in der Tat Sonnenschein. Wenn's dann noch nicht zu kalt ist, haben wir ganz gute Karten auf ordentliche Teilnehmerzahlen", prognostiziert der RSC-Pressewart. Doch egal wie viele Teilnehmer es am Ende werden, der Organisationsaufwand bleibt der gleiche. "Ob jetzt 50 oder 500 kommen, spielt eigentlich keine Rolle", bestätigt Kimm.

"In Erle traten rund 500 Teilnehmer in die Pedale"

25 RSC-Helferlein sind am Samstag (23. Februar) im Einsatz, bevor's um zehn Uhr losgeht, warten noch einige arbeitsreiche Stunden auf die Ehrenamtler. Aber: Sie wissen, wofür sie sich reinhängen - das durften einige von ihnen schon bei den ersten Veranstaltungen der Winter-Bike-Trophy erleben. In Erle vor Wochenfrist traten rund 500 Teilnehmer in die Pedale. "Super", sagt Kimm.

Bereits seit den Herbstferien laufen die Planungen für die winterliche Radtouristik - bei der auch Mountainbiker durchaus auf ihre Kosten kommen. Oberste Prämisse ist indes, dass auch Hobbyradler mitfahren können. "Die Strecke muss mit einem Trekkingrad zu bewältigen sein", erklärt Kimm. Querfeldein wird's dennoch gehen. Zumindest ein bisschen. Die Strecke, die sich die RSC'ler ausgedacht haben, wurde genehmigt - der Spaß kann kommen.

Zwischen 30 und 50 Kilometer

Die Jugendabteilung steckt die Strecken - es können zwischen 30 und 50 km gefahren werden - ab, quasi als willkommene Extra-Trainingseinheit. Und wenn das Rennen am Samstag gegen 15 Uhr vorbei ist, dann dreht das "Besenbike" seine Runden. "Wir schauen, dass nicht irgendwo jemand verletzt im Busch liegt - und bauen ab", sagt Kimm. Das Besenbike, der radelnde Rausschmeißer.

DIE ECKDATENGestartet werden kann zwischen 10 und 12 Uhr an der Turnhalle des AFG. Kontrollschluss ist um 15 Uhr. Angeboten werden Strecken zwischen 30 und 50 km Länge. Die kürzere Strecke hat ihren Wendepunkt in Cappenberg, die längere führt durch Bork. Startgeld: BDR-Mitglieder zahlen 4 Euro, Hobbyfahrer 6. Jugendliche unter 18 Jahren werden mit 3 Euro zur Kasse gebeten.

An der Kontrollstelle wird kostenlos die übliche Verpflegung (Zitronentee, Wasser, Waffeln und Bananen) gereicht.

Lesen Sie jetzt