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Musical für den Namenspatron

RAESFELD Zu einem Musical rund um Sankt Martin lädt der gleichnamige Raesfelder Kindergarten im Rahmen seines 50-jährigen Jubiläums ein. Die erste Aufführung findet am Samstag, 1. März, um 15 Uhr statt, die zweite Vorführung beginnt am Sonntag, 2. März, um 17 Uhr.

20.02.2008
Musical für den Namenspatron

Ungemein selbstständig gingen die "Softis" des Kindergartens St. Martin Raesfeld bei der Gestaltung des Bühnenbildes für ihr Musical zu Werke.

Ort ist jeweils das Forum der Raesfelder Grundschule St. Sebastian. Der Eintritt ist frei. Die Organisatoren freuen sich jedoch über eine Spende der Besucher - davon könnte ein Bauwagen für den Kindergarten angeschafft werden.

Softis gestalten das Musical

Alle 32 zukünftigen Schulkinder der Einrichtung - hier „sofits“ genannt - gestalten das Musical. Seit vielen Wochen proben sie das Stück über den mildtätigen Soldaten, der später Bischof wurde und schließlich sogar heilig gesprochen wurde. „Wir haben uns als Thema bewusst Sankt Martin, der auch Namensgeber unseres Kindergartens ist, ausgesucht. Er zeigt, dass es gut ist, Christ zu sein, dass es gut ist, auf Menschen zuzugehen und ihnen zu helfen“, erklärt Christiane Danblon, Erzieherin des Kindergartens.

Sie hatte die Idee, ein Musical zum Jubiläum aufzuführen, unterstützt wird sie dabei in der Einrichtung von Ellen Brings und Bärbel Heiming. „Aber ohne die Hilfe der Eltern würden wir es niemals schaffen“, bekräftigt sie. Viele Mütter und Väter haben mit den Kindern zusammen das Bühnenbild gemalt und die Kostüme genäht, andere wiederum einen mannshohen Torbogen gebaut und die Musikanlage errichtet. Die zahlreichen Lieder und den Text haben die Kinder in mehreren Etappen gelernt. Christiane Danblon: „Bei unserem ersten Treffen hat uns Sankt Martin besucht, er war durch eine Zeitreise in unserem Kindergarten gelandet. Die Kinder haben ihm dann erzählt, wie es weitergeht in seinem Leben und wie wichtig er für die Menschen werden wird … auch noch viele tausend Jahre später.“ Anschließend sei der Bettler zu Besuch gekommen und habe mit den Kindern die Unterschiede zwischen seinem und ihrem Leben entdeckt. So machten sich die kleinen Sänger mit der Geschichte vertraut und lernten die Lieder sehr spielerisch. „Die Rollen haben wir nach Weihnachten verteilt, und schon ein paar Tage später konnte jeder seinen Text. Die Kinder haben ganz fleißig zuhause gelernt“, ergänzt Ellen Brings.

Sozialkompetenzen fördern

Doch bei dem Musical gehe es nicht nur darum, Texte auswendig zu lernen und Spaß zu haben: „Mit dieser Aktion fördern wir die Kinder in ganz vielen Bereichen: Sprache, Musikalität, Kreativität, Sozialkompetenzen, Selbst- und Fremdverantwortung und Selbständigkeit!“ betont Christiane Danblon. Jedes Jahr werden mit den „sofits“ bestimmte Themenblöcke über einen längeren Zeitraum erarbeitet.