Rechtsextremismus in Dortmund

Rechtsextremismus in Dortmund

Der ehemalige Oberbürgermeisterkandidat der rechtsextremen Partei „Die Rechte“ musste seinen Waffenschein abgeben. Der Grund liegt in seiner Betätigung für die Partei. Von Bastian Pietsch

Rund 70 Menschen protestierten am Mittwoch gegen die bei Rechtsextremen beliebte Marke Thor Steinar. Auch einige neue Ratsmitglieder waren dabei und hielten teils kontroverse Reden. Von Michael Schuh

Die OB-Kandidaten von SPD, CDU und Grünen zeigen Flagge gegen Rechts. Demonstrativ brachten sie gemeinsam Plakate ihrer Parteien in Dorstfeld und Westerfilde an. Das hat einen besonderen Grund.

Zum dritten Mal hat es am Freitag eine Demonstration gegen den Thor-Steinar-Laden am Alten Burgwall in der Dortmunder Innenstadt gegeben. Es beteiligten sich fast 100 Aktivisten. Von Anne Schiebener

Vor zwei Jahren hat der Oberbürgermeister-Kandidat der Partei Die Rechte einen Waffenschein beantragt. Nachdem sein neues Engagement bekannt wurde, will die Polizei den Schein zurück haben. Von Kevin Kindel

Bei der ersten Demo gegen das neue Thor-Steinar-Geschäft in der City stellte das Blockado-Bündnis klar: Es werden noch einige Demonstrationen folgen. Auch einige Neonazis waren unterwegs. Von Marie Ahlers

Wie schon im vergangenen Jahr haben Aktivisten am Donnerstagabend (30.7.) dagegen protestiert, dass ein Geschäft der Marke Thor Steinar in der City Fuß fasst. Von Marie Ahlers, Wilco Ruhland

Kurz nach der Eröffnung des neuen Thor-Steinar-Geschäfts in Dortmund hat der Vermieter dem Betreiber des auch bei Neonazis beliebten Ladens gekündigt. Der will das nicht einfach hinnehmen. Von Bastian Pietsch, Matthias Henkel

Farb-Anschläge, Demos, Zwangs-Schließung - nach Widerstand musste Thor Steinar 2019 seinen Laden in Dortmund schließen. Jetzt versucht es das auch bei Neonazis beliebte Modelabel erneut. Von Matthias Henkel

Fünfeinhalb Jahre nach einer Demo von „Die Rechte“ in der Nordstadt stehen drei mutmaßliche Neonazis vor Gericht. Es geht um möglicherweise volksverhetzende Parolen. Von Martin von Braunschweig

Eine Serie von historischen Artikeln der Ruhr Nachrichten hat zu einer Ausstellung zum Tag der Befreiung beigetragen. Die Eröffnung war nicht die einzige Gedenkveranstaltung am 8. Mai. Von Marie Ahlers

Die geplante Videoüberwachung der Polizei der Emscherstraße in Dorstfeld ist rechtswidrig. Zwei, der Neonazi-Szene zugeordneten, Anwohner hatten im Eilverfahren geklagt und recht bekommen. Von Joshua Schmitz

Unbekannte haben am Bahnhof Dortmund-Kurl mehrere rechtsradikale Parolen und Symbole an die Wände geschmiert. Die Bundespolizei sucht Zeugen.

Mit einer großen Veranstaltung in der Bittermark gedenken die Dortmunder der Opfer des Nazi-Regimes. Wegen des Kontaktverbots war dies nicht vor Ort möglich, aber es gab eine wichtige Geste.