Rentner verblutet nach Stichverletzung - U-Haft für Tatverdächtigen

Kriminalität

Ein Streit endete in einer Wohnung in Münster für einen 77-Jährigen Rentner tödlich. Ein Tatverdächtiger ist am Sonntag wegen Totschlags in U-Haft gekommen.

Münster

26.04.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach einem tödlichen Streit in Münster muss der 51-jährige Tatverdächtige in U-Haft.

Nach einem tödlichen Streit in Münster muss der 51-jährige Tatverdächtige in U-Haft. © picture alliance/dpa

Im Fall eines getöteten Rentners in Münster hat ein Richter U-Haft für einen tatverdächtigen 51-Jährigen angeordnet. Es wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Der 77 Jahre alte Rentner war am Samstagmorgen nach Stichverletzungen in den Hals verblutet, wie eine Obduktion ergab. Das teilten die Behörden am Sonntag mit. Zu der tödlichen Attacke war es nach einem Streit in der Wohnung gekommen, in der die beiden Männer früher zusammen gewohnt hatten. Worum es ging, wurde nicht bekannt.

Der 51-Jährige soll dem Senior eine so schwere Stichverletzung zugefügt haben, dass er wenig später im Krankenhaus starb. Einen anwesenden 27-Jährigen soll der Tatverdächtige zudem mit einem Hammer am Kopf verletzt haben. Polizisten hatten den Münsteraner am Samstagmorgen festgenommen. Er habe sich nicht zu den Vorwürfen geäußert, hieß es am Sonntag. Zu den Hintergründen der Tat wird weiter ermittelt.

dpa

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