Rhein-Pegelstände steigen weiter - Zwangspause für Schifffahrt?

Hochwasser

Das Wasser steigt weiter: Das Hochwasserzentrum rechnet bis Donnerstag mit einem Rhein-Höchststand von 8,65 Metern in Köln. Dann dürften keine Schiffe mehr fahren.

02.02.2021, 08:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bäume ragen bei Rodenkirchen aus dem Hochwasser des Rheins. Nach Tauwetter und Regen steigen viele Flüsse an - und über ihre Ufer. Betroffen ist auch der Rhein.

Bäume ragen bei Rodenkirchen aus dem Hochwasser des Rheins. Nach Tauwetter und Regen steigen viele Flüsse an - und über ihre Ufer. Betroffen ist auch der Rhein. © picture alliance/dpa

Nach Tauwetter und Regen steigen die Pegelstände des Rheins weiter an. Am Dienstagmorgen hat der Fluss in Köln ein Wasserstand von 8,14 Meter erreicht. Das sind rund 40 Zentimeter mehr als einen Tag zuvor. Das Hochwassermeldezentrum in Mainz rechnet bis Donnerstag mit einem Höchststand von bis zu 8,65 Meter.

Am Pegel Duisburg-Ruhrort könnte der maximale Wasserstand in den kommenden Tagen bis zu 9,55 Meter betragen. Die Experten in Mainz sind für den gesamten Rhein zuständig. Der Schifffahrt auf dem Rhein droht bei Köln bereits am Dienstag eine Zwangspause. Dort dürfen Schiffe ab einem Pegelstand von 6,20 Meter nur noch langsam und in der Flussmitte fahren. Ab 8,30 Metern wird die Schifffahrt eingestellt. In Duisburg-Ruhrort liegt die sogenannte Hochwassermarke 2 wesentlich höher - bei 11,30 Meter.

Die Städte und Gemeinden am Rhein hatten sich bereits in den vergangenen Tagen auf das Hochwasser vorbereitet. Parkplätze in Rheinnähe wurden gesperrt und dort stehende Fahrzeuge abgeschleppt. Im Kölner Stadtteil Rodenkirchen hatten Arbeiter am Freitag Schutzwände aufgebaut, Fluttore wurden hochgefahren. Die Schutzwand vor der Altstadt wird aber wohl nicht aufgebaut werden müssen.

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