Royals angeblich „frustriert und wütend“ über neue Staffel von „The Crown“

Netflix-Serie

Die neue Staffel der Netflix-Hitserie „The Crown“ thematisiert die Beziehung zwischen Prinz Charles und Prinzessin Diana. Im Königspalast kommt das, was da gezeigt wird, allerdings gar nicht gut an.

London

17.11.2020, 04:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Emma Corrin als Prinzessin Diana in einer Szene der vierten Staffel der Serie "The Crown".

Emma Corrin als Prinzessin Diana in einer Szene der vierten Staffel der Serie „The Crown“. © picture alliance/dpa

Die Royals sollen empört sein über die neue Staffel der Netflix-Serie „The Crown“, in der es auch um die Beziehung zwischen Prinz Charles und Prinzessin Diana geht. Die Serie zeige mehr Fiktion als Fakten, kritisierten nicht näher genannte Palastkreise in mehreren britischen Medien. Vor allem Prinz Charles werde falsch dargestellt.

„Viele sind unglaublich frustriert und wütend, dass sein Name durch den Dreck gezogen wird“, sagte eine nicht näher genannte Quelle der Zeitung „The Telegraph“. Der 72-jährige Thronfolger selbst soll die Serie nicht verfolgen. Sein Sprecher wollte sich nicht dazu äußern.

„The Crown“ thematisiert Beziehung zwischen Diana und Charles

„The Crown“ hat bereits zahlreiche Preise gewonnen, darunter Emmys und Golden Globes. In der Serie, deren vierte Staffel seit Sonntag abrufbar ist, geht es um reale historische Ereignisse. Die privaten Gespräche sind aber Fiktion. Auch die „Mail on Sunday“ hatte mit Verweis auf enge Vertraute des Prinzen über wütende Reaktionen der Royals berichtet.

Die neue Staffel spielt in den 1980er Jahren. Dabei geht es auch um die Beziehung zwischen Prinzessin Diana (Emma Corrin) und Prinz Charles (Josh O’Connor), der damals eine Affäre mit Camilla hatte. In einem BBC-Interview vor 25 Jahre antwortete Diana auf die Frage, ob Camilla der Grund für das Scheitern ihrer Ehe gewesen sei: „Nun, wir waren zu dritt in unserer Ehe. Das war ein bisschen viel.“

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