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Rudern: Fabelzeit von Grete Jakschik

RAUXEL Mit einem gewaltigen Paukenschlag starteten die jungen Ruderinnen und Ruderer des RV Rauxel am vergangenen Wochenende (9./10. Februar) in die Saison 2008. Bei den Offenen Internationalen Ergometer-Meisterschaften in Essen-Kettwig erreichten sie tolle Platzierungen.

von Ruhr Nachrichten

, 13.02.2008

Dabei düpierte "Grete" Jakschik alle. Sie gewann souverän ihre Altersklasse in Nordrhein-Westfalen, wurde mit einer Fabelzeit von 7:23,7 Minuten Deutsche Ergo-Meisterin und startet nun im "Team Germany" bei den Ergo-Weltmeisterschaften am 24. Februar 2008 in Boston/USA.

Mehrere Wettkämpfer wurden bei der Regatta über Computer miteinander verbunden. Wie bei einer Regatta auf dem Wasser wurde die entsprechende Distanz gerudert. Das Renngeschehen konnten die Zuschauer auf Leinwänden mitverfolgen. Neben dem Sieg war die erzielte Zeit von größter Bedeutung. Nur die geruderte Bestzeit in Deutschland berechtigt zum Start in Boston.

Im D-Zug-Tempo zum Publikumsliebling

Und so sah die RVR-Fangemeinde mitreißende Wettkämpfe (Vorläufe und Finals) in der Theodor-Heuss-Halle in Kettwig und freute sich riesig über die Deutsche Ergo-Meisterin Margarete Jakschik.

Bei den Junioren-B fighteten Malte Jakschik, Nicolai Müller-Rhoden und Lukas Denneborg in ihrem ersten B-Jahr gegen stärkste Konkurrenz. Malte belegte in 4:53,2 Minuten einen tollen 8. Platz auf NRW-Ebene und wurde von 171 Startern in Deutschland 27. Bei den Leichtgewichten erreichten Nicolai und Lukas mit Zeiten von 5:20,4 Minuten bzw. 5:47,3 Minuten die Plätze 43 und 122 bei 148 Startern im gesamten Bundesgebiet.

Grete Jakschik, Juniorin A Lg., war im D-Zug Tempo unterwegs. Denn während die Konkurrenz ausgepowert nach Luft rang, lächelte Grete schon wieder. Mit dem Sieg im Finale und einer Top-Zeit belohnte sie sich selbst und avancierte zum Publikumsliebling.

Persönliche Bestzeit für "Maggy" Jakschik

Magdalena ("Maggy"), die ältere der Jakschik-Mädels, musste erstmals nach den großartigen Erfolgen der letzten Jahre in der Frauen-Klasse starten und schlug sich großartig. Nach einem starken Vorlauf fuhr sie mit 7:23,7 Minuten im Finale persönliche Bestzeit, belegte Platz 6 von 25 Starterinnen, und konnte so die Vorgaben des Trainers voll erfüllen.

Julien Corzilius (A-Junioren) musste, nach hervorragenden 1 500 Metern mit Kurs auf eine persönliche Bestzeit und der Finalteilnahme vor Augen, dem hohen Tempo Tribut zollen. Völlig erschöpft nahm ihn der Trainer aus dem Rennen.

"Die Saison fängt gut an, die Leistungen unserer jungen Sportler sprechen für sich, und mit Grete sind wir top in Boston aufgestellt. Mehr geht nicht," resümierte RVR-Vorstand Volker Mendel in Essen hochzufrieden.

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