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Rudern: Grete Jakschik katapultiert sich nach oben

RAUXEL "Dass Grete auf dem Ergo schnell unterwegs ist, wussten wir seit Kettwig. Mit dem Erfolg in Boston hat sie sich in die Weltspitze katapultiert", gab ein stolzer Volker Mendel aus dem Vorstand des Rudervereins Rauxel zu Protokoll. Margarete Jakschik hatte gerade Platz zwei bei den "World Indoor Rowing Championchips 2008" in Boston/USA belegt.

von Von Marc Stommer

, 26.02.2008

Zum 27. Mal wurden die Ergometer-Weltmeisterschaften in Boston ausgetragen. 1600 Ruderer aus über 40 Ländern hatten sich für dieses Event qualifiziert.

Schauplatz dieser globalen Titelkämpfe war die "Agganis Arena" der Boston University. Eine riesige Eishockey-Arena, die sich quasi über Nacht in den weltgrößten Ergo-Tempel verwandelt hatte.

Margarete Jakschik hatte ihr Boston-Ticket in Essen-Kettwig gelöst. In 7:24,3 Minuten gewann sie souverän ihre Altersklasse und wurde Deutsche Ergo-Meisterin. Die WM-Norm von 7:30 Minuten hatte sie unterboten und das gleich in ihrem ersten Jahr der Juniorinnen A (17-18 Jahre), Leichtgewicht.

Im tief verschneiten Boston bekam es Margarete Jakschik mit 108 Kontrahentinnen aus der ganzen Welt zu tun. Alex Lücke, Trainer des RVR, hatte Grete, wie sie genannt wird, im Vorfeld hervorragend auf den Wettkampf eingestimmt: "Das eigene Ding durchziehen und aus der Tiefe heraus an die Spitze fahren", so sollte es laufen.

Ein Kampf auf Biegen und Brechen

Doch auch die Konkurrenz fuhr eine heiße Kette. Ein Fight auf Biegen und Brechen nahm seinen Lauf. Grete, mental gut drauf, setzte die Vorgaben des Trainers super um, lag nach den ersten 300 Metern noch im Mittelfeld, steigerte aber konstant den Druck.

Auf einer Riesenleinwand zeigten kleine Boote die Positionswettkämpfe, und die Startnummer 8 (Jakschik, Germany) schob sich unaufhaltsam an die führenden Boote der anderen Nationen heran. Ein Boot nach dem anderen wurde Beute der Rauxelerin. Als sie auch noch in das führende Boot "hinein fuhr", brachen Begeisterungsstürme auf den Rängen aus.

Im Ziel belegte Grete in 7:24,0 Minuten einen sensationellen zweiten Platz hinter Virginia Diaz aus Spanien, die um 1,4 Sekunden schneller war. Platz drei ging an Cathy Randle (USA), die allerdings schon einen Abstand von sechs Sekunden auf Grete Jakschik hatte.

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