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Rückrunde: Wer ist die Nummer eins im Lüner Fußball?

LÜNEN Als klassenhöchste Teams machen der Lüner SV und der BV Brambauer den Kampf um Lünens Nummer eins unter sich aus. Nach den beiden 2:2-Unentschieden in den direkten Duellen muss nun aber die Verbandsliga-Tabelle diese Frage auflösen. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung stehen beide Teams unter Zugzwang.

von Von Marco Winkler

, 28.02.2008
Rückrunde: Wer ist die Nummer eins im Lüner Fußball?

Die beiden Verbandsliga-Derbys brachten keine Entscheidung im Lüner Stadtduell. Sie endeten jeweils 2:2.

Dabei hat Aufsteiger BV Brambauer 13/45 die deutlich bessere Ausgangsposition. Die Schwarz-Weiß-Roten starten mit vier Punkten Vorsprung auf den Rivalen in den zweiten Teil der Meisterschaft. Allerdings ist rund um die Glückauf-Arena längst nicht alles Gold, was glänzt. Die Vorbereitung lief mit drei Siegen und zwei Niederlagen eher durchwachsen.

Besonders auffällig war, dass es dem Kader an Alternativen mangelt. In einigen Testspielen gab Trainer Dirk Bördeling dem zweiten Anzug die Chance, doch die Reservisten drängten sich nicht auf. Besonders das Offensivspiel lahmte ohne Stammkräfte wie Dennis Stolzenhoff, Thorsten Nitsche und Michael Häming. Gegen die Bezirksligisten Weddinghofen und Holzwickede sowie den A-Ligisten Nordkirchen spielte sich die Elf nur wenige Torchancen heraus. Immerhin ist Häming zum Start am Sonntag (2. März) gegen Weißtal wieder fit. Stolzenhoff fällt auf jeden Fall aus. Ob Nitsche auflaufen kann, steht noch nicht fest. Gegen Weißtal muss Brambauer gefährlicher nach vorne spielen – sonst gibt es eine böse Überraschung.

Die Vorbereitung des LSV war eine Katastrophe

Diese droht auch dem Lüner SV, der eine katastrophale Vorbereitung hatte. Aufgrund von personellen Problemen musste Trainer Mark Bördeling drei Testspiele (Rhynern, Vreden und Borussia Dortmund II) absagen. In den verbleibenden Tests blieb ein Sieg gegen einen Bezirksligisten (Witten), ein Unentschieden gegen einen Bezirksliga-Abstiegskandidaten (Südkirchen) und eine Klatsche gegen einen Landesligisten (Hagen).

Vor dem Meisterschaftsstart gegen Kornharpen am Sonntag sind die Probleme nicht kleiner geworden. Kapitän Andre Brösch droht mit Rückenproblemen erneut die gesamte Saison auszufallen. Izzet Ceylan ist weiterhin in der Türkei verschollen. Osman Kumac fehlt für die ersten beiden Spiele wegen seiner Sperre. Auch Joachim Coers (Einsatz in Afghanistan) und Norbert Kaczmarek, der an der Schulter operiert wurde, werden den Rot-Weißen fehlen.

Dem LSV kann man nur wünschen, dass nicht noch weitere Ausfälle hinzukommen – sonst steht Trainer Bördeling vor dem Südkirchen-Problem. Im Spiel bei seinem zukünftigen Club hatte er nur neun Feldspieler zur Verfügung. Er beorderte Torwart Robert Brochtrup ins Feld. In der Verbandsliga würde ein Spiel mit dieser Maßnahme sicher nicht Unentschieden ausgehen.

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