Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Amputationen sollen reduziert werden

SCHWERTE Die Kriterien sind erfüllt, die Urkunde ist eingetroffen: Die Diabetes-Fußstation des Marienkrankenhaus ist von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft anerkannt worden. Als eine von bundesweit rund 70 stationären Behandlungseinrichtungen.

18.02.2008
Amputationen sollen reduziert werden

Visite auf der anerkannten Diabetes-Fußstation: (v.l.) Diana Wünkhaus, Dr. Michael Herr, Burkhard Römer, Frauke Weigel, Dr. Holger Felcht und Gracy Karthikapallil.

„Wir mussten eine spezielle Station samt Untersuchungsräumen einrichten, ein Wundkonzept entwickeln, Isolationsmöglichkeiten für Erkrankungen mit resistenten Keimen schaffen und 30 aufeinander folgende Untersuchungen von Patienten dokumentieren“, listet Dr. Holger Felcht die umfangreichen Vorarbeiten auf, die von seinem Team um Oberärztin Frauke Weigel, Assistenzärztin Diana Wünkhaus und Burkhard Römer, pflegerischer Leiter der Fußstation, geleistet worden sind.Ungewöhnliche Leitung Der Chefarzt der Gefäßchirurgie leitet die Fußstation. Und das ist das Ungewöhnliche. „In anderen Häusern steht ein Diabetologe den entsprechenden Einrichtungen vor. Wir gehen einen anderen Weg und arbeiten eng mit der diabetologischen Schwerpunktpraxis von Dr. Michael Herr zusammen“, so Dr. Felcht. Hintergrund der Bildung spezieller Zentren ist die Absicht, die Quote notwendiger Amputationen von Füßen und Beinen auf die Hälfte zu reduzieren.   Das Marienkrankenhaus hat donnerstags von 18 und 19 Uhr eine spezielle Diabetes-Sprechstunde mit den Experten eingerichtet.

Lesen Sie jetzt