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ARGE verliert Kundschaft

KREIS UNNA Gute Zahlen trotz schwieriger Rahmenbedingungen: Das ist die Bilanz der ARGE Kreis Unna für das Jahr 2007. „Wir verlieren Kunden. Und das freut uns“, so ARGE-Geschäftsführer Uwe Ringelsiep und Norbert Diekmännken bei der Vorstellung der Jahresbilanz.

25.02.2008

Alle Werte rückläufig“ heißt es im Kreis Unna. So sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften auf aktuell 18.879 im Kreisgebiet. 1100 Menschen wurden im vergangene Jahr in den Arbeitsmarkt vermittelt und „auf eigene Füße gestellt“.  In Schwerte sank die Zahl der Bedarfsgemeinschaften von 1856 im Jahr 2006 auf 1818 im Jahr 2007. Bedenklich für die Verantwortlichen: Obwohl jeder Vierte Leistungsempfänger einer Erwerbstätigkeit nachgeht und 2273 sogar in Vollzeit beschäftigt sind, reicht das Einkommen nicht aus und die ARGE zahlt aufstockende Leistungen.

Politische Lösung angemahnt

Ringelsiep und Diekmännken mahnten eine politische Lösung an. Gleichzeitig mangelt es nach Überzeugung der Verantwortlichen an industriellen Arbeitsplätzen in der Region.

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