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Auf dem Grabeland entsteht ein Einkaufszentrum

HOLZEN Zu groß, zu viel Verkehr und von der Lage der Gebäude nicht gerade ideal – die Liste der Argumente gegen die Pläne eines Investors für ein neues Einkaufszentrum in Holzen war lang. Dennoch leitete der Planungsausschuss gestern mit großer Mehrheit eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans ein - obwohl detailfragen noch zu klären seien.

von Von Heiko Mühlbauer

, 14.02.2008
Auf dem Grabeland entsteht ein Einkaufszentrum

Das einstige Grabeland ist heute eine Brachfläche.

Zumindest in einer Sache waren sich die Kommunalpolitiker einig. Eine Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten in Holzen sollte möglichst nahe am bestehenden Zentrum liegen. Und in dieser Hinsicht ist das ehemalige Grabeland bestens geeignet.SPD: Geplante Größe ist ein  Problem „Wir sehen Probleme mit der Größe“, formulierte Ute Schauff für die SPD. Denn das Einzelhandelsgutachten sehe einen zusätzlichen Bedarf an 1700 Quadratmetern Verkaufsfläche im Bereich Lebensmittel für die gesamte Stadt. Das entspreche alleine der Größe des Vollsortimenters, den der Investor plane. Zusätzlich sehe der Investor bei seinen Plänen ja immer noch einen 800 Quadratmeter großen Discounter am Rosenweg vor. Dem hielt Günter Baumeister von der Bauverwaltung entgegen, dass ja der bestehende Edeka-Markt dann sein 800 Quadratmeter großes Ladenlokal aufgebe und man drauf drängen wolle, dass es sich beim Discounter um eine Umsiedlung eines Ladens aus der Innenstadt handele.Verwaltung möchte Aldi nach Holzen verlegen Die Verwaltung hofft, den Aldimarkt vom Seningsweg nach Holzen verlegen zu können. Probleme sah der FDP-Vertreter Wolfgang Schilken auch bei dem neu entstehenden Verkehr. „Wir haben die ungeklärte Situation am Bahnhof und sollten abwarten, bis dort Fakten geschaffen sind.“ „Wir sind für die Erweiterung des Edekas, aber gegen den Discounter“, stellte Hans-Dieter Krause für die SCD fest. Für die Pläne sprach Wolfram Weber (CDU). „Wir haben an vielen Stellen Bedenken über Einkaufszentren auf der grünen Wiese geäußert. Hier handelt es sich aber um eine sinnvolle Erweiterung eines Zentrums“, erklärte Weber.

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