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Bronze-Statue für St. Christopherus

HOLZEN Ein halbes Jahrhundert wartete der Sockel am Turm der St.-Christophorus-Kirche auf eine Statue des Namenspatrons. In Bronze wird er die Gemeinde grüßen, wenn am 14. September das 50. Jubiläum der Grundsteinlegung mit einem Gemeindefest gefeiert wird.

von Von Reinhard Schmitz

, 15.02.2008

Mit Weihnachtsbaumverkauf, Sommerfest und anderen Aktivitäten hat das Kirchbau- und Gemeindeförderwerk den Grundstock für das 10.000-Euro-Projekt gelegt. Allein 100 kg Bronze muss eine Spezialhütte in Hamm schmelzen, um die 1,50 m hohe Figur zu gießen. Sie stammt aus der Feder des sauerländer Bildhauers Edgar Gausling, einem Schüler von Josef Baron, der einst Altar und Ambo der Christophorus-Kirche gestaltete.Im Modell schon fertig „Nur anfassen, wenn Sie kein Fieber haben“, klebte Gausling eine Warnung auf sein nur zwölf Zentimeter hohes Wachsmodell. Auf welche Größe es für den Turm wachsen muss, ermittelte das Kirchbauwerk mit einer 1,20 m hohen Pappfigur. „Die Proportionen müssen einfach stimmen“, berichtet Vereinsvorsitzender Hans-Bernd Marks. Deshalb wird unter die Füße des Christus-Trägers noch ein Granitblock eingefügt.Katholiken holten sich nasse Füße Wie der Heilige, der nach der Legende Menschen über einen Fluss trug, fühlten sich die Holzener Katholiken, als sie vor 50 Jahren die Baugrube für ihr Gotteshaus aushoben: Ständig standen sie mit den Stiefeln in Wasseradern. Von selbst beantwortete sich die Frage, wem ihre Kirche geweiht werden sollte. Glocken erhielt sie nie. Aber deren massive Verankerungen, am Turm ebenso von vornherein montiert wie der Sockel, ermöglichen es den „Bergsteigern“ um Peter Blaschke, die Statue mit eigener Kraft in die Höhe zu hieven. „Eine sehr überzeugende Ansicht“, nahm der Kunst-Sachverständige des Erzbistums, Prof. Dr. Christoph Stiegemann, das Projekt „hocherfreut zur Kenntnis“. Kirchensteuermittel indes gibt es dafür nicht.

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