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"Der Blick nach Belgrad verheißt nichts Gutes"

Eine Woche lang war Polizeihauptkommissar Peter Meier zu Hause, bevor er wieder zur UN-Mission im Kosovo zurückkehrte. In dieser Woche besuchte er auch die RN-Redaktion und sprach mit RN-Redkteurin Nicole Jankowski über seine Erlebnisse und das, was ihn erwartet.

von Von Nicole Jankowski

, 26.02.2008

Was haben Sie in der Woche zu Hause gemacht?Meier: Ehrlich gesagt, ich hatte vor allem Laufereien. Ich musste alles erledigen, was seit Weihnachten liegen geblieben war. Großartig relaxen konnte ich nicht. Ich habe Freunde besucht, war auf einer Geburtstagsfeier. Für meine deutschen Kollegen im Kosovo sollte ich ein paar Sachen besorgen: Axe Rasierwasser Afrika. Es gab aber nur Alaska.Und ein altes Auto haben Sie gekauft.Meier: Ja, damit ich da unten beweglicher bin. Mit unseren UN-Fahrzeugen dürfen wir ja nur durch den Kosovo fahren. Wenn ich mal nach Montenegro will, muss ich den Überlandbus nehmen. Das Auto will ich dann später da unten wieder verkaufen.Mit welchen Gefühlen kehren Sie ins Kosovo zurück?Meier: Im Moment ist es bei uns sehr ruhig. Es gab ein paar kleinere Demos, aber das war friedlich. Wir haben natürlich vorher in unzähligen Meetings besprochen, wie man reagiert, wenn.... Es gibt einen Operational Stand-In-Plan, der von 24-Stunden-Streifen bis zur Evakuierung alles vorsieht. Aber natürlich ist das, was man bespricht, rein theoretisch. Wenn was passiert, ist man im Zweifel auf sich allein gestellt. Wir wissen einfach nicht, wie sich die Serben weiter verhalten werden. Der Blick nach Belgrad verheißt nichts Gutes. Das vollständige  Interview lesen Sie morgen in unserer Print-Ausgabe.

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