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Die Gießerei als Kirchenfenster

SCHWERTE Seinen Schreibtisch bei Hundhausen hat Wolfgang Seim vor drei Jahren geräumt. Doch seine Bilder hängen noch immer an den Wänden. 35 Jahre war Seim für die Schwerter Gießerei tätig. Sein Abschiedsgeschenk: neun großformatige Ölgemälde, die die Schwerter Gießerei bei dem Hobbykünstler aus Kamen in Auftrag gab.

29.02.2008
Die Gießerei als Kirchenfenster

Imposant wie die Realität wirkt die Schmelze auch in der gemalten Version. Seim faszinierte das vor allem das besondere Licht in der Gießerei.

Sie zeigen Ausschnitte aus der Produktion, zum Beispiel Feuer und Glut in der Schmelze und alte Ansichten des Firmengeländes. Doch Wolfgang Seim bildet die Wirklichkeit nicht nur ab: Schwarze Linien teilen die Bilder in viele kleine Felder, Farben und Formen entsprechen nicht immer der Realität. Seine kubistischen Gemälde mit ihren kräftigen Farben erinnern den Betrachter an Kirchenfenster.

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