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Dreiste Diesel-Diebe sagen auch noch Danke

SCHWERTE Die Diebe kommen nachts und sie kommen immer wieder. „Seit Sommer dieses Jahres haben sie uns bestimmt 10.000 Liter Diesel gestohlen“, ärgert sich Spediteur Ekkehard Schmeiß.

von Von Heiko Mühlbauer

, 19.02.2008

Immer wieder werden nachts von unbekannten Tätern die 14 LKW der Spedition in der Binnerheide angezapft. Bis zu 1050 Liter seien in so einem Brummitank, erläutert Schmeiß. Für die dreisten Langfinger ist das offensichtlich ein lohnendes Geschäft.Tankschloss war aufgebrochen Am Montagmorgen fehlten wieder rund 300 Liter aus dem Tank eines Lastzugs seines Sohns Torsten Schmeiß. Das Tankschloss war aufgebrochen und in den Staub der Tankabdeckung hatten die Täter auch noch „Danke“ geschmiert. Wie die Diebe ihre Beute vom Gelände schaffen, ist Schmeiß ein Rätsel. „Entweder sind das zehn Mann, die mit Kanistern abhauen, oder die haben einen Transporter“, vermutet Schmeiß. Besonders geärgert hat den Chef des Familienunternehmens, dass er extra neue Tankschlösser bestellt hatte. Kaum waren die nach langer Lieferzeit angebracht, war jetzt das erste wieder aufgebrochen. Diebe nutzen unbeobachtete Momente Der Spediteur schätzt, dass die Diebe sein Gelände beobachten. Denn eigentlich sei dort rund um die Uhr Betrieb. Wie es ihnen gelingt, dennoch immer in unbeobachteten Momenten zu zuschlagen ist ihm rätselhaft. Bei den derzeitigen Spritpreisen sieht der Spediteur durchaus einen Markt für gestohlenen Kraftstoff. Schließlich gebe es in der Branche sowohl schwarze Schafe, als auch Kollegen, denen das Wasser bis zum Hals stünde.Überwachungskameras Auch wenn es teuer werden sollte: Der Spediteur denkt jetzt über Überwachungskameras nach. Darüber hinaus hofft er natürlich, dass sich Zeugen bei der Polizei melden. Denn irgendjemand muss doch etwas gesehen haben, wenn mehrere Hundert Liter Diesel abtransportiert werden.

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