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Ein echter Holzener Jungautor

HOLZEN Michael Lemmen erkundet gefährliche Gespensterinseln. In seinem Jugendzimmer. Der 16-Jährige trifft geheimnisvolle Geistervölker. An seinem Schreibtisch. Und er kämpft gegen dunkle Mächte. Mitten in Holzen. Im ersten Stock seines Elternhauses.

von Von Hilke Schwidder

, 27.02.2008

Der Junge lächelt. An diesem verregneten Dienstagmorgen sitzt er unten im Wohnzimmer. „Ich schreibe“, sagt Michael. Und wiegt ein DIN-A-5-Heftchen auf seiner Handfläche. „Der Weg zurück“ steht vorne drauf. Es ist der zweite Teil seiner Romanreihe über den Helden „Radiba“. 200 Exemplare hat Familie Lemmen erst einmal drucken lassen. 38 Seiten zwischen organgeroten Buchklappen. Jede Woche tippt der Holzener neue Ideen in seinen Rechner. Längst hat er Teil drei des großen Abenteuers begonnen. „Und im Moment warte ich auf neue Einfälle.“ Das erste Buch schrieb er mit 14 Mit 14 Jahren hat er sein erstes Büchlein herausgegeben. Und solange er Spaß daran hat, will er auch weiterschreiben. Das fantastische Genre liegt ihm. „Harry Potter“, sagt er, „Harry Potter mag ich.“ Irgendwann möchte er seine Geschichte einschicken. Bei einem Verlag. Vor zwei Jahren ging der gesamte Erlös des Verkaufs von „Die gefährliche Insel“ ans Ghana-Projekt der Schule. Und auch dieses Mal spendet Micheal Lemmen einen Euro pro Exemplar. Zu haben sind die Hefte für 2 € im Sekretariat der Gesamtschule und bei Bücher Bachmann an der Mährstraße.

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