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Ein neuer Ofen hilft beim Sparen

SCHWERTE Hundhausen will sparen – und investiert deshalb. 19 Millionen Euro kostet der neue Kupol-Ofen, der zurzeit auf dem Gelände gebaut wird. Statt Strom soll künftig Koks das Eisen zum Schmelzen bringen.

von Von NIcole Jankowski

, 20.02.2008
Ein neuer Ofen hilft beim Sparen

So wird der neue Ofen einmal aussehen.

Denn die Energiekostensteigerung der vergangenen Jahre hat auch das Schwerter Unternehmen nicht unberührt gelassen. „Im Vergleich zu 2001 haben wir zuletzt jährlich fast sechs Millionen Euro mehr für den Strom gezahlt“, erklärt Geschäftsführer Andreas Beck einen ausschlaggebenden Grund für die Neuinvestition.Nebeneffekt: Weniger Staub, bessere Luft Angenehmer und beabsichtigter Nebeneffekt: Die Luftreinheit wird sich mit dem neuen Kupol-Ofen ebenfalls wesentlich verbessern. Die Abluft wird vollständig erfasst, nachverbrannt, und gereinigt. So soll die Staubentwicklung reduziert werden. „Ein Quantensprung für Schwerte“, betont Beck. Rund 60 Prozent des Investitionsvolumens werden allein für Abluft und Reinigung ausgegeben. Hinter dem bisherigen Schmelzbetrieb entsteht die neue Anlage. Alte Lagerhallen mussten abgerissen werden, um Platz für den Ofen zu schaffen. Bis August soll der neue Ofen fertig sein. Nennleistung wird um zwei Tonnen erhöht Sobald der neue Ofen einwandfrei läuft, kann die alte Anlage abgeschaltet werden. In der Weiterverarbeitung ändert sich mit dem neuen Kupol-Ofen nichts. Allerdings erhöht sich die Nennleistung von 30 auf 32 Tonnen pro Stunde. Bereits gekauft ist der chinesische Koks für 2008, der ab August das Eisen zum Schmelzen bringt. „Jetzt können wir auf dem Weltmarkt agieren“, sieht Beck einen großen Vorteil in der neuen Energiequelle. Andere große Gießereien würden fast alle mit Kupol-Öfen arbeiten. Jetzt zieht auch Hundhausen nach.

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