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Geisecker Talstraße: Bürger bleiben skeptisch

GEISECKE Viele Fragen und Antworten, aber am Ende keine Lösung - die Anwohner der Geisecker Talstraße bleiben auch nach der Bürgerversammlung skeptisch.

von Von Melanie Tigges

, 27.02.2008

Rund 50 Anwohner waren am Dienstagabend in das Vereinsheim des SV Geisecke gekommen, um mit der Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins, Ute Schauff, und den Beschäftigten des Ordnungsamtes, Siegfried Kuhn und Bereichsleiter Wolfgang Belohlavek, das Problem „Geisecker Talstraße“ nochmals zu erörtern.

Schon monatelang wird darüber diskutiert.  Sogar der Beschwerdeausschuss war eingeschaltet worden. Die Probleme konnten bisher nicht gelöst werden.

Schlechte Einsicht, gefährliche Enge

Etwa die schlechte Einsicht an der Straße „Zum Wellenbad“. „Wenn man dort am Ende links abbiegen will, ist das die reinste Katastrophe“, weiß auch Schauff. Oder die riskante Gewohnheit der Autos und Busse, bei Ausweichmanövern an engen Stellen über den Bürgersteig zu fahren. „Unsere Kinder sind gefährdet“, betont Anwohnerin Petra Eisenberg mehrfach.

Noch keine Einigung

So genannte „Poller“ sind mit den Einfahrten nicht vereinbar. Ein Parkverbot am Straßenrand sei ebenfalls „nicht möglich, die Straße würde zur Rennstrecke werden. Parkende Autos sind die beste Verkehrsberuhigung überhaupt“, so Kuhn.

Eine Überlegung sei die „unechte Einbahnstraße“, die nur von einer Seite einfahrbar ist, aber von innen, zum Beispiel aus Hauseinfahrten, beide Fahrtrichtungen erlaubt. Hier widersprachen die Anwohner. Auch Kuhns Vorschlag, Gehwegnasen (vorgezogene Seitenräume) anzubauen, wurde skeptisch aufgenommen. 

Die Ortsvereinsvorsitzende Schauff versprach, "zügig eine Lösung zu finden“. 

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