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Geschichte zum Anfassen

Neue Stadtführung zum Thema Möhnekatastrophe

19.05.2007

Zeitzeugen wie Diethild Dudeck und Lucie Meyer (damals 12 und 16 Jahre alt) erinnerten sich beim historischen Rundgang mit Uwe Fuhrmann anlässlich des Jahrestages am Donnerstag noch gut an die beklemmende Stille vor der Flut. An jenen Morgen, an die diesige Sicht und an die Mengen von Schutt, Schlamm und Tierkadavern, die sich nach Abfließen des Wassers in den Straßen türmten. Lucie Meyer war damals eine von vielen fleißigen Helferinnen, die sich an dem Beseitigen des Unrats und an dem Säubern von Inventar beteiligten. Für sie und Dietheld Dudeck war es ein Gang in die Vergangenheit, mit sehr gemischten Gefühlen. Aber es sei ihnen wichtig, ihre Erinnerungen weiter zu geben, wovon die jüngeren Teilnehmer profitierten und die Geschichte ihrer Stadt auf sehr detaillierte und anschauliche Art vorgeführt bekamen. Wer mehr über dieses historische Ereignis erfahren will, hat durch die Aktion «Stadtführung» die Möglichkeit dazu. Tourismusbeauftragter Uwe Fuhrmann lädt interessierte Bürger jeden Alters nach Absprache zu einer Führung zum Gruppenpreis von 30 Euro ein. Der ca. einstündige Rundgang startet am Ruhrtalmuseum und setzt sich über das Gelände «Im Reiche des Wassers» (der Name ist Programm) fort, führt an Häusern vorbei, an dessen Fassaden die Hochwassermarken von einst traurige und zugleich faszinierende Relikte jener Zeit darstellen: Geschichte zum Anfassen. Natalia Gerisch

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