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Heim soll aufgelöst werden

SCHWERTE Das Übergangswohnheim der Stadt an der Schützenstraße 44 soll aufgelöst werden. Eine entsprechende Beschlussvorlage liegt dem Demographie-Ausschuss für die Sitzung am 12. Februar vor.

von Von Thomas Backs

, 01.02.2008
Heim soll aufgelöst werden

Das Umsiedlerübergangsheim in der Schützernstr. 44 wird geschlossen.

Die Stadt hält es nach ihren Berechnungen für möglich, mit einer Schließung der Unterkunft in den nächsten vier Jahren insgesamt ca. 1,67 Mio. Euro einsparen zu können. Dieser Betrag liegt deutlich über den möglichen Einsparungen bei einer evtl. Schließung eines der anderen beiden Wohnheime. Kostenneutrale Lösung Die Bewohner der Schützenstraße 44 sollen in die anderen beiden Übergangswohnheime an die Hörder Straße 48 und Zum großen Feld 47 umziehen. Diese Aktionen sollen nach Angaben der Stadt laut Beschlussvorlage „kostenneutral“ sein. Durch den Weiterbetrieb der Wohnungslosenunterkunft an der Regenbogenstraße 15 ist zudem der diskutierte Umbau des Gebäudes Hörder Straße 48 zu einer Wohnungslosenunterkunft nicht mehr nötig. Die Stadt hat aus diesem Grund eine Einsparung von Umbaukosten in Höhe von 109 000 Euro errechnet.Sozialverträgliche Belegung, gemindertes Konfliktpotential Das Übergangswohnheim an der Hörder Straße ist zurzeit nicht belegt, die Notunterkunft Zum großen Feld ist zu 73 Prozent belegt. Durch den Erhalt von zwei Unterkünften in Schwerte soll laut Stadt eine sozialverträgliche Belegung erfolgen, zudem werde ethnisches Konfliktpotential gemindert. Realistisch erscheint zurzeit, dass das ehemalige Ledigenwohnheim der Bahn an der Schützenstraße abgerissen wird. Es müsste dringend saniert werden und wird auf dem aktuellen Markt daher wohl keinen Käufer mehr finden.

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