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Höchste Steuereinnahme aller Zeiten

SCHWERTE Die Stadt Schwerte hat im Jahr 2007 das bisher beste Steuerergebnis aller Zeiten erzielt. Mit einem Zuwachs von 8,6 Mio. Euro oder 56,1 Prozent bescherte die Gewerbesteuer die höchste Wachstumsrate, insgesamt konnten 24,1 Mio. Euro vereinnahmt werden.

13.02.2008

Damit übernimmt die Gewerbesteuer wieder den Rang 1 als ertragsreichste Steuerart und löst damit den Gemeindeanteil an der Einkommensteuer ab. 47 große Betriebe zahlen rund 80 Prozent Im Rahmen des allgemeinen Finanzausgleiches muss die Stadt Schwerte jedoch 3,91 Mio. Euro als Gewerbesteuerumlage an das Land abführen. Von 1.885 gewerbesteuermäßig erfassten Betrieben erbringen dabei 47 Betriebe mit einem Gewerbesteueraufkommen von mehr als 50.000 Euro rund 80 Prozent des Gewerbesteueraufkommens in Schwerte.Bisheriger Rekord stammt aus 1992 Das bisher höchste Gewerbesteueraufkommen wurde in Schwerte 1992 mit 36,1 Mio. DM (rd. 18,5 Mio. Euro) erzielt. Ob diese Entwicklung bei der Gewerbesteuer so bleibt, ist äußerst fraglich. Noch sind die Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform 2008 auf die Gewerbesteuer in Schwerte nicht bekannt. Die Reform führt in NW bei den Städten und Gemeinden in den ersten vier Jahren zu unmittelbaren Steuerausfällen von rund 500 Mio. Euro“, sagt Kämmerer Peter Schubert. Auch mehr Einkommensteuer Auch beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer steigerten sich die Erträge um 2,134 Mio. Euro oder 13,4 Prozent. Insgesamt flossen der Stadt Schwerte hier im vergangenen Jahr 18,062 Mio. Euro zu. Insgesamt verblieben 2007 somit Netto-Steuereinnahmen von rd. 46,6 Mio. Euro in der Stadtkasse. Im Vergleich zum Vorjahr sind das fast 30 Prozent oder rund. 10,6 Mio. Euro höhere Steuereinnahmen. Stadtkämmerer Peter Schubert: „Bei aller Freude über dieses tolle Ergebnis bedeutet diese Entwicklung allerdings keine Entwarnung bei der Haushaltskonsolidierung. Steigende Einnahmen helfen nicht allein bei der Konsolidierung.“ Der vom Rat am 16.01.2008 verabschiedete Haushalt weist für das Haushaltsjahr 2008 einen Fehlbedarf von rund. 9,6 Mio. Euro aus. Dabei wird ein Netto-Steueraufkommen von rd. 43,2 Mio. Euro erwartet.

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