Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Hoffmann singt seine Versionen von Brel

SCHWERTE Ein großer Künstler und sein noch größeres Idol: Bei den Schwerter Kleinkunstwochen scheint das Wort Zugabe diesmal wortwörtlich gemeint zu sein.

von Von Nicole Jankowski

, 08.02.2008
Hoffmann singt seine Versionen von Brel

Sang Jacques Brel: Klaus Hoffmann.

Nach Konrad Beikircher, der mit seinen Interpretationen von Adriano Celentano-Liedern die Herbstreihe eröffnete, hatte auch Klaus Hoffmann zum Start der Frühlingsreihe am Donnerstag in der Rohrmeisterei einen Partner im Geiste mitgebracht. Jacques Brel ist der Mann, der es Sänger, Schauspieler und Autor Klaus Hoffmann so angetan hat. In seiner Jugend lernte er die Chansons des Belgiers kennen, ließ sich übersetzen, worüber der berühnte Musiker in seinen Texten sang und sang fortan seine eigenen Versionen der berühmten Klassiker. Ungewohnte Klänge überraschen Die klingen am Anfang des Abends noch etwas sperrig. Man erwartet weiche, fließende Worte, doch stattdessen hämmert Hoffmann dem Publikum seine deutschen Verse um die Ohren. Zwei, drei Lieder braucht es, um sich an diese ungewohnten Klänge zu gewöhnen. Liebe und Tod, Freude und Leid Doch dann ist es völlig egal, in welcher Sprache nun von der Liebe und vom Tod, von Freude und Leid, von Einsamkeit und Verlust, Treue und Freundschaft gesungen wird. Hoffmanns Texte sind genauso intensiv und emotional wie die Originale. Swing, Tango und Walzerrhythmen zaubert dazu der Pianist Hawo Bleich.

Lesen Sie jetzt