Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Lob und Tadel beim Jahresempfang der Ortsvereine

KALTHOF Mehr Sicherheit für Schulkinder, Ausbildungsförderung für Jugendliche und die Umstrukturierung ihrer Gewerbeflächen im Ortskern wünschen sich die Kalthofer für das Jahr 2008. Und wo könnten sie ihren Forderungen besseren Ausdruck verleihen als auf dem Jahresempfang der Ortsvereine?

von Von Jacqueline Schneider

, 06.02.2008
Lob und Tadel beim Jahresempfang der Ortsvereine

Jahresempfang der Vereinsgemeinschaft Kalthoff-Leckinsen-Refflingsen.

Schließlich war neben den Mitgliedern der Vereinsgemeinschaft Kalthof, Leckingsen, Refflingsen (VEG) auch die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Iserlohn, Renate Brunswicker, zu Gast. Der erste Vorsitzende der VEG, Jens Wittnebel, konnte in seinem Grußwort seinen Kalthofer Mitbürgern für ihr Engagement zunächst viel Lob aussprechen, verwies allerdings auch auf Missstände. Der Schulweg etwa führe durch eine enge Bahnunterführung, in der die Fußgänger einer ständigen Gefahr von Seiten der Fahrzeuge ausgesetzt seien. „Das hier angebrachte Straßengeländer schützt unsere Kinder nur ungenügend, da es schon häufiger von Fahrzeugen beschädigt worden ist“, bemängelte Wittnebel.    Perspektive für Schulabgänger Bernd Arnold, Sprecher der VEG, wies dagegen besonders auf die Situation der Jugendlichen nach der Schulzeit hin. So hätten bisher nur fünf der diesjährigen 60 Entlassschüler der Hauptschule Hennen eine Ausbildungsstelle erhalten. Er richtete sich vor allem an die ansässigen Unternehmer: „Jeder muss ausloten, ob er nicht einen Ausbildungsplatz anbieten kann.“ Auch er sieht Probleme auf dem Schulweg, allerdings ist ihm eher der Bustransport zu den Iserlohner Gymnasien ein Dorn im Auge. Hier passiere es häufiger, dass „die Schwächeren und Kleinen im Gerangel um einen Platz im Bus als Verlierer wegen Überfüllung zurückgelassen werden.“ Er forderte die Bügermeisterin auf diesen Missstand zu ändern.Nicht für alles eine Zusage Nicht allen Forderungen konnte Renate Brunswicker in ihrer Ansprache eine Zusage folgen lassen. Dem schon lange geäußerten Wunsch nach Änderung des Flächennutzungsplans für das Nahversorgungszentrum sei die Stadt aber nachgekommen. In dem schon lange leerstehenden Supermarktgebäude können eine Metzgerei, ein Getränkemarkt, ein Landmarkt und eine Lotto-Toto-Annahmestelle einziehen. Für das Problem des Bustransportes konnte die Bürgermeisterin jedoch erst einmal nur Gespräche mit den Busgesellschaften anbieten.

Lesen Sie jetzt