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Makiolla rudert zurück: Nokia-Handy nicht entsorgt

SCHWERTE „Wenn diese Leute mich gefragt hätten, würde es diesen Brief gar nicht geben. Dieses Verhalten ist dümmlich.“ Spürbar verärgert reagierte Landrat Michael Makiolla am Dienstag auf einen offenen Brief der Jungen Union im Kreis Unna.

von Von Holger Bergmann

, 12.02.2008

Mit dem Schreiben kritisierte die Kreisvorsitzende Magda Aksamit die Anti-Nokia-Kampagne des Landrates (wir berichteten). Unter anderem schreibt sie: „(...) Zeitungen konnten wir entnehmen, dass Sie aus Solidarität (...) Ihr Handy in eine Mülltonne geworfen haben.“ Reines Symbolfoto Die Kreisvorsitzende mahnt darin unter anderem die entstandenen Kosten für den Kreis und über die Kreisumlage auch für die Kreisstädte an. „Das war doch nur ein Symbolfoto“, beschwichtigt Makiolla. „Wie kann man denn glauben, dass ich für ein Foto mein Handy tatsächlich in die Mülltonne werfe?“ Im Rahmen der Aktion sei kein einziges Handy entsorgt worden. Makiolla macht deutlichen Rückzieher Trotz der harschen Worte sind diese neuesten Äußerungen ein klarer Rückzieher gegenüber Aussagen, die Makiolla am 23. Januar gegenüber unserer Zeitung machte: „Wir werden alle Verträge für Nokia-Diensthandys unserer Mitarbeiter kündigen.“ Am Dienstag sagte er: „Wenn künftig ein Handy erneuert werden muss, wird keines mehr von Nokia genommen wird.“ Dafür mussten keine Verträge gekündigt werden.Eigenes Handy wird nur wegen defektem Akku getauscht Sein eigenes Nokia-Diensthandy wird Makiolla auch nicht nur aus Solidarität zurückgeben, sondern auch, weil der Akku nach drei Jahren sein Lebensende erreicht hat.

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