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Mantes zeigen Simultan-Fotografien von deutschen Schlössern

SCHWERTE Was für Hobby-Fotografen eine Katastrophe ist, entwickelten Prof. Harald Mante und Eva Witter-Mante zur Kunst. Bei ihrer Simultan-Fotografie entstehen keine Überlagerungen von zwei Motiven, sondern Durchdringungen.

von Von Reinhard Schmitz

, 16.02.2008

Das Ergebnis ist eine Bilderwelt, die Architektur und Natur in phantastischer Entrückung miteinander verschmelzen lässt. „Mehrfachbelichtungen sind seit 1870/1880 ein künstlerisches Mittel“, weiß Prof. Mante. Mit seiner Ehefrau entwickelte er das Konzept, auf diese Weise Innen- und Außenansichten von Schlössern zu verbinden. Sie werden in dem Bild verdichtet – gerade so, wie nach einer Führung die Erinnerungen an die Prunksäle im Kopf durcheinander purzeln.Mehr als 90 Adelssitze besucht Mehr als 90 Adelssitze quer durch Westeuropa hat das Künstlerpaar seit 1988 für sein Projekt besucht. Stets nach der gleichen Vorgehensweise: Schwarzweiß-Film in den Innenräumen aufnehmen, zurückspulen und vom Partner erneut im Schlosspark belichten lassen. An einen ihrer Entstehungsorte – das Schloss Bad Pyrmont – kehren die Bilder jetzt zurück. Mit 20 Marmor- und Alabasterskulpturen von Eva-Witter Mante stehen sie dort vom 21. Februar bis 20. April im Mittelpunkt der Ausstellung Bildräume.

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