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Patientenhaus wird erweitert

SCHWERTE Zimmer für 40 bis 50 zusätzliche Betten plant das Marienkrankenhaus in einem Anbau an seinen A-Trakt. „Wir haben die Belegung enorm ausgeweitet“ begründet Geschäftsführer Jürgen Beyer die Notwendigkeit, das Bettenhaus um zwölf Meter in Richtung Pfarrer-Stelzner-Haus zu verlängern.

von Von Reinhard Schmitz

, 27.02.2008
Patientenhaus wird erweitert

40 bis 50 zusätzliche Betten möchte das Marienkrankenhaus im Anbau an den A-Trakt (l.) unterbringen. Ein überdachter Gang verbindet ihn mit dem derzeit errichteten Ärztehaus (r.). Im Hintergrund ist das Pfarrer-Stelzner-Haus zu sehen.

Zumal immer häufiger das Bedürfnis nach Ein-Bett-Zimmern aufkomme. Nicht nur bei Privatpatienten, sondern zunehmend auch bei Kranken, die wegen Infektionen oder ihres persönlichen Zustandes nicht auf Zwei-Bett-Zimmern unterzubringen sind. Gleichzeitig bietet die Maßnahme die Möglichkeit, den Aufzugsbereich um einen dringend benötigten zusätzlichen Lift zu erweitern. Für dessen Einbau wird jeweils das erste Patientenzimmer der A-Stationen geopfert.Startschuss soll noch in diesem Jahr fallen „Unser Ziel ist ein Baubeginn noch in diesem Jahr“, berichtet Beyer, der den Bauantrag möglichst noch vor den Sommerferien einreichen möchte. Nach dem Startschuss werden die Handwerker ein Jahr lang mit dem Projekt beschäftigt sein, das nicht in den laufenden Betrieb eingreift. Erst zum Abschluss werden die Durchbrüche zum Anbau geöffnet.Zuschüsse als feste Pauschale Vor dem Baustart werden vom Land NRW noch klare Umsetzungsbestimmungen für die neue Krankenhaus-Finanzierung erwartet. „Künftig erhalten wir jedes Jahr eine feste Pauschale“, erklärt Beyer: „Wir gehen momentan von 550 000 Euro im Jahr aus, die entweder tatsächlich verbaut oder auch für größere Maßnahmen angespart werden können.“ Derzeit stehen im Marienkrankenhaus 274 Betten zur Verfügung Vor dem allgemeinen Bettenabbau waren es schon einmal 314. Eine Zahl, die durch den Anbau wohl wieder getoppt wird.

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